VG West Family Fund

Link zur Spenden-Anktion

Stand 03.06.2020: 

2.350,00 €

Nitro-West-Kalender: Mit Haltern und Dormagen, aber ohne Hamm

 Nach einem großartigen Saisonauftakt beim MCC Rhein-Ahr in Bad Breisig ist die große Frage, wie es im NWM-Kalender weitergeht. Die Corona-Krise macht es unverändert schwierig, einen kompletten Kalender zu präsentieren. Das aktuelle Termin-Update beinhaltet gute und schlechte Nachrichten.

Die gute Nachricht ist, dass die Austragungsorte für die beiden Rennen im September feststehen: Am 05./06. September ist das Nitro-West-Masters auf dem Lippe-Ring des RC Haltern zu Gast, am 26./27. September kehrt das NWM zum MCK Dormagen zurück. Unverändert steht der – voraussichtlich – letzte Saisonlauf am 10./11. Oktober beim EVMC Velp (Niederlande) im Kalender.

Die schlechte Nachricht: Der AMC Hamm steht nicht zuletzt aufgrund des regionalen Corona-Ausbruchs im angrenzenden Kreis Gütersloh nicht als Ausrichter des NWM-Rennens am 18./19. Juli zur Verfügung. Und auch für das am 08./09. August geplante NWM-Rennen gibt es bisher keinen Ausrichter.

„Einerseits können wir uns sehr freuen, im September mit dem Nitro-West-Masters nach Haltern und Dormagen zurückkehren zu können. Anderseits klafft aktuell eine große Lücke im Juli und August. Für September hatten sich sogar noch zwei weitere Ausrichter angeboten, aber die Corona-Lage schränkt die Möglichkeiten für Juli und August sehr ein, zwei Optionen sind leider am Sonntag geplatzt“, erklärt NWM-Organisator Uwe Baldes. „Wir geben aber nicht auf und setzen alles daran, vor der Deutschen Meisterschaft VG10 mit Deutschland-Cup VG8S/VG10S und German Masters VG8 noch ein NWM-Rennen austragen zu können.“

Link: Nitro-West-Terminkalender 

Ossenberg-Spende: Gesichtsmasken in Bad Breisig verfügbar

Wenn am Wochenende (27./28. Juni) in Bad Breisig das Nitro-West-Masters (NWM) endlich in die neue Saison startet, stehen auch die von der Ossenberg GmbH und Geschäftsführer Carsten Diekmann gespendeten Gesichtsmasken zur Verfügung. Wer keine eigene MNS-Maske besitzt, erhält für jeden Tag kostenfrei eine Maske. Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (Maske, Schal) ist aufgrund der behördlichen Auflagen bei dieser Veranstaltung Pflicht.

Wie bereits am 05. Mai auf nitro-west.de berichtet, wurden von der Ossenberg GmbH für die Teilnehmer, Mechaniker und Helfer der ausrichtenden Vereine von NWM-Rennen 500 in PE-Folie einzeln verpackte, dreilagige Einweg-Gesichtsmasken nach DIN EN 14683 mit CE-Kennzeichnung der Einheitsgröße 9,5 mal 17,5 Zentimeter aus hochwertigem, atmungsaktiven Vliesstoff mit weichem, elastischem Ohrbügel entsprechend den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes gespendet. Die Ossenberg GmbH, vornehmlich auf Produktion und Vertrieb von Gehhilfen und orthopädischen Hilfsmitteln spezialisiert, führt neben den Typ-1-Masken auch hochwertige FFP2-Masken im Programm sowie Handdesinfektionsmittel, auch in praktischen 100ml-Flaschen für die Tasche oder die RC-Werkzeugkiste.

„Vielen Dank an Carsten Diekmann, von Anfang an Mitglied der Nitro-West-Familie, für diese wertvolle Unterstützung“, so NWM-Organisator Uwe Baldes.

Link: Ossenberg GmbH  

Rhein-Ahr-Motodrom für NWM und DM im neuen Glanz

Der MCC Rhein-Ahr e.V. rüstet sich für das erste Rennen der Saison am kommenden Wochenende und für die Deutsche Meisterschaft VG10 im August. Eifrige MCC-Mitglieder – rund 15 Mann und eine Frau – legten am vergangenen Freitag und Samstag einen umfassenden Arbeitseinsatz ein und verwandelten das Rhein-Ahr-Motodrom in Bad Breisig nachhaltig. Mit reichlich Material, das der MCC vom RMC Düren, der zum Monatsende seine Rennstrecke aufgeben muss, dankenswerterweise erhalten hat, wurde die Anlage sichtlich aufgewertet.

Im großen Fahrerlager wurden die Dürener Tisch auf die Tische auf die Tiefe angepasst. Über sieben Meter ist eine Reihe lang, die Tische sind 1,25 Meter breit. Darüber hinaus wurden auch die aus Düren bekannten Ablagen oberhalb der Tische montiert und eingepasst. Es wurde geschweißt und gestrichen, und so erstrahlt das vordere Fahrerlager in einem nie gekannten Look, die alten Biertische wurden ausgemustert bzw. dienen der Reserve. Zudem lösten die schicken Stühle aus Düren die Biertischbänke ab.

Installiert wurden rund um den 254-Meter-Kurs auch die aus Düren bekannten blauen Tonnen mit Metallgestell, welche die Streckenposten nicht nur sehr gut schützen, sondern ihnen auch die Möglichkeit zum Sitzen bieten.

Der Clou aber ist, dass der MCC Rhein-Ahr auch die Boxenrampe installiert hat, die erst wenige Tage zuvor per Kranwagen von Düren nach Bad Breisig transportiert worden war. Es waren einige Anpassungsarbeiten erforderlich, die Übergänge optimiert, und zudem wurde die erhöhte Boxengasse auch komplett neu gestrichen. Auch die Tankflaschenhalter sind geblieben. Für die Boxenrampe musste der Tisch am Fahrerstand weichen, der nun im hinteren Bereich zum Einsatz kommt, wo die Möglichkeit zum Waschen der Karossen besteht.

Am Wochenende, 27./28. Juni, startet die Saison 2020 verspätet mit dem ersten Rennen zum Nitro-West-Masters (NWM) mit über 60 Startern. Nur eine Woche später kommt die Großmodell-Gilde zum ersten Wettbewerb an den Rhein. Den Höhepunkt der Saison bildet die Deutsche Meisterschaft VG10 einschließlich Deutschland-Cup VG8S/VG10S, die vom 20. Bis 23. August vom MCC Rhein-Ahr ausgerichtet wird. Ergänzt werden die drei Klassen um eine VG8-Klasse.

Link: Meldung "Tolle Aktion des RMC Düren: Materialtransport nach Bad Breisig"   

Zugunsten der Vereine: Keine "For free"-Aktionen im NWM 2020

Wenn am 27./28. Juni das Nitro-West-Masters (NWM) endlich in die Saison 2020 startet, wird es keine "For Free"-Aktion geben. Das gilt auch für die weiteren fünf NWM-Läufe im Kalender. Mit diesem Verzicht unterstützen die NWM-Orga und alle Teilnehmer die ausrichtenden Vereine. Ob Bratwurst oder Waffel, die kostenlosen Angebote der Ausrichter waren im Nitro-West-Masters längst zur Tradition geworden und überaus beliebt, denn die Aktionen dienten vor allem der Förderung des gemütlichen Miteinanders. NWW-Organisator Uwe Baldes: "In Zeiten der Corona-Krise können die ausrichtenden Vereine jeden Euro in der Vereinskasse gut gebrauchen, aber ich bin sicher, dass durch diesen Verzicht die allgemein gute Atmosphäre im Nitro-West-Masters nicht leiden wird." 

Tolle Aktion des RMC Düren: Materialtransport nach Bad Breisig

Freundschaftliches Miteinander und gegenseitige Unterstützung werden im Sportkreis West schon immer großgeschrieben. Ein Musterbeispiel der besonderen Art liefert der RMC Düren. Tieftraurig über das Aus ihrer Rennstrecke zum 30. Juni, wurde der Abbau organisiert und der Schrottcontainer bestellt. Die Zeit war knapp, selbst für ein angedachtes Nitro-Well-Farewells als Abschiedsveranstaltung blieb am Ende keine Zeit. Doch Rüdiger Hepp hatte noch rechtzeitig eine exzellente Idee, warum alles wegwerfen, vielleicht kann ja eine andere Strecke davon profitieren. Aufgrund der guten Kontakte und nicht zuletzt wegen der nicht einfachen Situation des MCC Bad Breisig folgten zwei Telefonate, dann ein Besichtigungstermin und schließlich der Demontagetermin nebst mehreren Transportfahrten.

Die vorbildlichen Streckenposten-Tonnen mit Sitzgestell wechselten ebenso den Standort von Düren nach Bad Breisig wie die unlängst renovierten Tische nebst Stühlen aus dem Fahrerlager. Auch Streckenbegrenzungen, die wirkungsvoll mit LKW-Planen eingepackten Kartreifen, sowie die Ampel wurden auf den Weg an den Rhein gebracht. Und kurzfristig entschied sich MCC-Vorsitzender Reinhard Treutler, auch ein Teil des Wellblechdaches mitzunehmen. „Das ist besser als ein Teil unseres Daches, das ja vom Sturmschaden arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.“

Der Clou aber ist, dass auch die überhöhte Boxengasse, die beim Nitro-West-Masters 2018 eine gelungene Premiere feierte, demnächst ein Teil des Rhein-Ahr-Motodroms sein wird. MCC-Schriftführer Thomas Staab hatte zum Besichtigungstermin extra sein VG5-GT-Rennwagen mitgebracht und testete die Boxenrampe ausgiebig. „Funktioniert“, stellte er kurz und knapp fest. „Das wird die Situation in unserer Boxengasse entspannen und für mehr Platz sorgen. Und Spaß macht die Rampe auch.“ Ob die überhöhte Boxengasse schon beim Nitro-West-Masters #1 am 27./28. Juni zum Einsatz kommen wird, ist noch offen.

„Wir sind Rüdiger Hepp und dem gesamten RMC Düren sehr dankbar, dass sie an uns gedacht haben. Wir können das Material sehr gut gebrauchen, und es wertet unsere Strecke weiter auf“, sagt Reinhard Treutler, der Vorsitzende des MCC Rhein-Ahr e.V. Zum Transport erhielt Reinhard Treutler Unterstützung von seinem Arbeitsgeber Viktor Baumann Schwertransporte aus Bornheim, der einen LKW mit Ladekran samt Fahrer zur Verfügung stellte.

„Das war die beste Lösung, mit dem Material einen anderen Verein zu unterstützen, sonst wäre alles auf dem Schrott gelandet“, äußert RMC-Vorsitzender Rüdiger Hepp, der im Falle einer neuen Strecke – die Suche nach einem Gelände läuft bereits – diese von Grund auf neu errichten will. „Ich muss an dieser Stelle den RMC-Mitgliedern danken, die an diesem traurigen Tag so zahlreich beim Rückbau unserer Rennstrecke geholfen haben. Und zusammen mit den MCC-Jungs ging der Abbau überraschend gut und zügig.“

Am vergangenen Samstag trafen sich einige Mitglieder des RMC Düren zum Training in Bad Breisig. Sie saßen an Tischen und auf Stühlen, die ihnen sehr bekannt waren. „Ein gewohntes, ein gutes Gefühl“, so RMC-Schatzmeister Roland Karduck.

Link: Meldung „RMC Düren: Ende einer Ära"  

VG-West-Family-Fund: Erster Spendenscheck übergeben

Ein großer, symbolischer Scheck aus dem „VG West Family Fund“ ist an den MCC Rhein-Ahr e.V. im Rahmen eines Trainingstages im Rhein-Ahr-Motodrom in Bad Breisig übergeben worden. Reinhard Treutler (Vorsitzender), Thomas Staab (Schriftführer) und Thorsten Förster (stellvertretender Vorsitzender) nahmen den mit 500 Euro dotierten Scheck aus den Händen von Thomas Kröger entgegen, der gemeinsam mit Rüdiger Hepp, Heinz Kroezemann und Uwe Baldes die private Initiative zur Unterstützung von existenzbedrohten Verbrenner-Glattbahn-Rennstrecken im Westen ins Leben gerufen hatte.

„Danke, danke und nochmals danke an alle, die dazu beigetragen. Diese Initiative und alles was darauf folgte, ist einfach großartig. Wir sind noch nicht über den Berg, aber unsere finanzielle Lage hat sich erheblich verbessert“, sagt Reinhard Treutler. Und Thomas Staab ergänzt: „Dass wir seit Anfang Mai wieder Training, auch für Gastfahrer, anbieten können, hilft uns genau wie Rennen, die nun folgen. Den Auftakt macht das Nitro-West-Masters Ende Juni mit mindestens 60 Teilnehmern, nur eine Woche später folgt ein VG5-Rennen, und im August freuen wir uns auf viele Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft VG10.“

Bisher wurden stolze 2.350 Euro in den „VG West Family Fund“ eingezahlt. „Wir freuen uns gleich doppelt,“ so Thomas Kröger, „erstens, dass wir mit dem ersten Scheck an der richtigen Stelle helfen können, und zweitens, dass die erste Auszahlung kleiner als geplant ausgefallen ist, weil unsere Aktion weitere, vielfältige Unterstützung zugunsten des MCC Rhein-Ahr ausgelöst hat.“ Ziel der Spenden-Initiative war und ist, dass alle VG-Rennstrecken im Westen die Corona-Krise überstehen – und die Krise ist noch nicht zu Ende, so dass der „VG West Family Fund“ unverändert weiterläuft. RC-Car-Fahrer, Freunde, Gönner, Interessierte sowie Clubs und auch Firmen sind weiterhin aufgerufen, in den PayPal-Money-Pool einzuzahlen.

Links: PayPal-Money-Pool | Meldung „VG West Family Fund: Erste Zahlung" | Meldung „VG West Familiy Fund“ 

Aus dem NW-Schutz-Konzept: Abtrennungen auf dem Fahrerstand

Über 1.100 Mal ist das Schutz-Konzept „Sport mit Corona“ in den vergangenen Wochen von der Website nitro-west.de heruntergeladen worden. Viele Vereine, dies zeigen auch zahlreiche Rückmeldungen und Nachfragen, haben den Maßnahmen-Katalog genutzt, um Anträge für die behördliche Genehmigung zu erstellen und die Öffnung der RC-Rennstrecken vorzubereiten.

Mittlerweile sind fast alle RC-Rennstrecken, outdoor wie indoor, bundesweit wieder geöffnet und die ersten Rennen wurde bereits ausgetragen oder stehen unmittelbar bevor. Aber ob Training oder Rennen, auf allen Strecken gelten Auflagen zum Schutz vor dem Corona-Virus, die von Bundesland zu Bundesland, von Region zu Region teils sehr unterschiedlich ausfallen.

Der MAC Eifel-ELOS richtet an diesem Wochenende gleich zwei Rennen auf seiner Elektro-Offroad-Rennstrecke in Hellenthal an der Olf-Talsperre bei Schleiden  unweit der belgischen Grenze aus. Am Donnerstag (11. Juni) findet der LRP-Offroad-Cup statt, und am Samstag/Sonntag (13./14. Juni) ein Rennen zum NORC (NRW-Off-road-Cup) einschließlich Sportkreis-Meisterschaft West der ORE-Klassen, für das 65 Nennungen vorliegen. MAC-Vorsitzender Stephan Elgas hat etliche Punkte aus dem NW-Schutz-Konzept übernommen, auch die Abtrennungen auf dem Fahrerstand.

Aus einer 0,5 Millimeter starken PET-Folie und gehobelten Holzleisten hat er die Abtrennungen hergestellt und am Fahrerstand montiert. Den Kostenaufwand je Abtrennung beziffert Stephan Elgas auf gerade einmal 20 Euro. Die Reaktionen der Fahrer fielen durchweg positiv aus. „Im ersten Moment mag es etwas ungewohnt sein, aber es funktioniert einwandfrei. Und alle Fahrer sind sich einig, dass es eine gute Lösung ist, um mit mehr Fahrern auf dem Fahrerstand sein zu dürfen, so dass die Vorlauf- und Final-Gruppen auch größer sein können“, so Elgas.

Links: Schutz-Konzept | MAC Eifel-ELOS   

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