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Uwe Baldes

Uwe Baldes

Uwe Baldes, 1962 in Adenau am Nürburgring geboren und mit Benzin getauft, ist gelernter Sportjournalist und arbeitet im Bereich Marketing & Kommunikation im "großen" Motorsport. Mit dem "kleinen" Motorsport beschäftigt er sich seit 1992, im Oktober 1993 fuhr er in Oberhausen sein erstes Rennen. Die VG8 ist die Lieblingsklasse des seit 1990 in Müsch an der Ahr lebenden Uwe Baldes.


Bereits in den Neunzigerjahren organisierte er die NRW-Trophy, eine Serie von Verbrenner-Glattbahn-Rennen. 2009 startete er die "Initiative NW", zunächst wieder eine Rennserie, die West-Meisterschaft, aus der ab 2010 das Nitro-West-Masters (NWM) wurde. 2010 ging auch die Website nitro-west.de online, eine Informations-Plattform über das Nitro-Racing mit den Klassen VG8, VG10, HC8 und HC10, vor allem im Westen Deutschlands.

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Akte X

Akte X - X wie Xray. Jetzt schlage ich ein neues Kapitel in dieser Akte X auf. Ich werde in der VG8 mit dem neuen RX8'2014 an den Start gehen. Die Entscheidung fiel mega kurzfristig, das endgültige "ja" erfolgte am Mittwoch vor dem SM-Lauf. Der Baukasten, am Mittwoch erst bei SMI in Siegen eingetroffen, war dann am Mittwochabend bei mir, weil Hans-Josef Römer, Vater von Philipp, mal eben nach Siegen gefahren war. Am Donnerstag begann der Aufbau, am Freitagabend war der RX8 bis auf das Einstellen und Vermessen fertig. Erstmals gefahren bin ich den RX8 am vergangenen Mittwoch in Kirchhain - und hatte sogleich einen guten Eindruck.

Die Akte X ist zwar nicht so umfangreich wie meine Akte S wie Serpent, umfasst aber schon das eine oder andere Kapitel. Es begann 2000, als Xray mit dem T1 auf den Markt stürmte. Damals fragte mich SMI, ob ich nicht Lust hätte, neben VG8 und VG10-235 auch Elektro zu fahren. Was ich dann auch tat. Mit dem T1 in seinen verschiedenen Entwicklungsstufen war es eine spannende und auch erfolgreiche Zeit, die 2004  endete. Erst als der MAC Adenau über eine eigene Hallen-Rennstrecke verfügte, ging es 2009 mit dem T3 und mittlerweile mit dem T4 weiter. Dazu kommt eine kurze Zeit mit dem 1:12-er von Xray sowie ein Offroad-Rennen mit einem XB8R. Deutlich länger war da schon das Kapitel mit dem Xray NT1, den ich vom ersten Tag bis 2010 gefahren bin.

Immer wieder habe ich Juraj Hudy, wenn ich ihn getroffen habe, gefragt, wann er denn einen 1:8-er auf den Markt bringt. Er hat immer nur gelächelt und versteckte Andeutungen gemacht. Es war immer klar, dass er irgendwann auch ein Chassis für die Formel 1 des RC-Car-Sports entwickeln würde. Als es dann soweit war, fuhr ich Mugen. Jetzt ist die Zeit reif für ein neues Kapitel in meiner Akte X.

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Ende einer Ära

Als ich vorgestern Abend meinen Mugen MRX5-WC eingepackt habe, kamen durchaus einige Erinnerungen hoch. Jetzt ist der MRX5-WC unterwegs zu seinem neuen Besitzer. Mit meinem MRX5-WC wird jemand zum Nitro-Racing zurückkehren und voraussichtlich beim Auftakt zum Nitro-West-Masters im Mai in Oberhausen sein Comeback feiern. Es freut mich, dass sowohl mit diesem MRX5-WC als auch mit meinem letztjährigen MRX5 zwei neue Fahrer zum VG8-Racing stossen. Übrigens war es das erste Mal, dass ich ein Chassis verkauft habe, mit derm ich nicht gefahren bin. Den WC-Kit hatte ich im Mai 2013 gekauft, gebaut habe ich das Auto erst im Februar, gefahren bin ich den WC nie.

Dieser Verkauf markiert das Ende einer Ära, meiner Mugen-Ära, die 2010 begann. Für meinen Bruder Jörg war die Mugen-Zeit schon 2012 zu Ende gegangen. 58 meiiner bislang 310 RC-Car-Rennen habe ich mit Mugen bestritten, 7 mit dem MRX4-X, 13 mit dem MTX4-R und 38 mit dem MRX5. Zehn Mal habe ich während dieser Zeit auf dem Podium gestanden, dreimal als Sieger - und drei Pole-Positions gehören auch zu dieser Statistik.

Gerne erinnere ich mich an einige Highlights: Da wäre zum einen die Rennpremiere mit dem MRX5 am 17. Oktober 2010 beim MCK Dormagen: TQ, Sieg und neuer Rundenrekord - das war echt ein Hammer. Die Saison 2012 war von A bis Z ein Höhepunkt, die mit dem Gewinn der Sportkreis-Meisterschaft und mit dem vierten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in Dormagen - als bester Mugen-Pilot und als Deutscher Meister 40+ - endete. Highlights waren beispielsweise auch die Teilnahme mit dem MTX4-R an der Weltmeisterschaft VG10 im Jahr 2010 gemeinsam mit meinem Bruder Jörg in Porter/Texas und mit dem MRX5 an der WM VG8 2011 in Homestead/Florida.

Es war eine gute Zeit, vor allem mit dem MRX5. Das Chassis, konstruiert von Robert Pietsch, war - neben dem Serpent Veteq - das beste, das ich bisher gefahren bin, und mit dem ich am besten zurecht gekommen bin. Doch die Zeit war reif für einen Wechsel. Auf in eine neue Ära!

 

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Good Job, MCK!

Good Job! Ein Ausdruck von Anerkennung, häufig verwendet, fast schon etwas abgedroschen, klingt aber lässig und cool. Good Job! Das gilt auch für den MCK Dormagen. Denn was der Minicar-Club Köln (MCK ) e.V. am vergangenen Wochenende beim ersten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West VG8/VG10 auf die Beine stellte, war mehr als eine reife Leistung. Es war eine bemerkenswert gute Organsaition und ein reibungsloser Ablauf, der auch einer Deutschen Meisterschaft alle Ehre gemacht hätte.

Die Technische Abnahme waren mit drei Personen - R. Donovan, M.Donovan und A.Nakaten - besetzt. Es wurde gewogen, gemessen, ausgelitert etc. Das waren schon mehr als Stichproben, die durchgeführt wurden. So wurde auch der Nitromethan-Gehalt - in der VG8 ja neuerdings auf 16 Prozent reduziert - gemessen, sogar während den Finalläufen direkt in der Boxengasse. Desweiteren wurden vor jedem Lauf mit dem miniRAE die Reifen getestet. Und all das wurde sauber in Listen protokolliert.

In der Zeitnahme hatte Ralf Stommel mit Unterstützung vün Günther Stammberger den Zeitplan fest im Griff. Alles lief nahezu minutengenau ab, wie eine Schweizer Uhr. Keine Hektik auf dem Fahrerstand, entspanntes Wechseln, ein tadelloser Ablauf bis zum Schluss, inklusiv einem stets raschen Aushang. Dazu gute Starts, die Rennleiter Silvio Böhmischen kurz und präzise durchführte.

All das mag für viele RC-Car-Fahrer selbstverständlich sein. Das ist es aber nicht! Ich kann mich noch sehr sehr gut daran erinnern, dass bei einem SM-Lauf vielleicht mal ein Auto gewogen wurde, mehr auch nicht, wenn überhaupt. Und genauso kann ich mich noch gut daran erinnern, dass mehr als nur ein Lauf neu gestartet oder gar wiederholt werden musste, weil irgendetwas in der Zeitnahme schief lief. Dabei war selbst bei nur plus/minus 20 Teilnehmern vor fünf Uhr am Nachmittag selten Feierabend, weil der Zeitplan aus den Fugen geriet. All das ist noch gar nicht so lange her.

Die Männer und Frauen rund um MCK-Chef Walter Weber haben in der Rennleitung, in der Zeitnahme, in der Technischen Abnahme und natürlich auch im Catering wirklich ausgezeichnete Arbeit geleistet und einen hohen Standard gesetzt. Da kann man nur sagen: Good Job!

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Nicht fertig

Das hatte ich mir schon etwas anders vorgestellt! Es ist Ende März, das Wetter ist schön - und ich habe noch nicht eine einzige Runde mit meinen beiden Nitro-Autos gedreht. Selbst beim Nitro-West-Warmup am Sonntag werde ich ohne Auto vor Ort sein. Das hat es auch noch nicht gegegeben. Früher sind Jörg und ich meistens schon im Februar die ersten Trainingsrunden gefahren, oft in Wiesbaden, weil die Witterung dort oft etwas milder ist.

Nix ist fertig. Der neue MRX5-WC steht immer noch so da wie Mitte Februar, und der Serpent 747 ist noch so wie bei der DM 2013, wo ich ja nur einen Tag dabei sein konnte, jedoch ohne Elektronik. Warum das so ist, ist eine gute Frage. Irgendwie ist die Zeit davongelaufen. Dabei habe ich unterm Strich eher mehr Zeit für das Thema RC Car aufgewendet. An erster Stelle steht hier natürlich der MAC Adenau und sein "Eifel-Ring", die permanente Indoor-Rennstrecke in Leimbach. Zehn Rennen hat der MAC in dieser Winter-Saison veranstaltet. Allein das bedeutete eine Menge Organisationsarbeit für mich, dazu kommt die Aufgabe als Rennleiter und Zeitnehmer. Gerade die "Xray Challenge Germany" am zweiten März-Wochenende war zwar ein großer Erfolg, doch da steckte auch eine gehörige Portion Arbeit dahinter. Das letzte Saisonrennen findet an diesem Wochenende mit der LRP-HPI-Challenge statt. Am Samstag und Sonntagmorgen bin ich noch in der Leimbach, zwischendurch auch beim VLN-Auftakt auf dem Nürburgring, komme am Sonntag dann direkt aus Leimbach nach Dormagen.

Denn selbstverständlich werde ich vor Ort sein. Nitro-West ist ja schließlich "mein Baby", und nachdem ich gesundheitlich bedingt im Herbst etwaas den Fuss vom Gas nehmen musste, drücke ich jetzt als Organisator und auch als VG-Referent im DMC-Sportkreis West auf die Tube, damit wir alle eine erfolgreiche, aber vor allem schöne Saison erleben. Ob es für mich eine aktive Saison wird, weiß ich im Moment nicht so richtig. Mal schauen, was in den kommenden zwei Wochen passiert, ob ich dann beim ersten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West in Dormgen am Start bin.

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Der Wunsch-Transponder

Wer hat seine Transponder-Nummer schon im Kopf? Das sind nur wenige, schließlich muss man heutzutage schon genug PIN-Codes etc. im Kopf haben. Da ist es nicht so einfach, auch eine siebenstellige Nummer noch stets im Gehirn abrufen zu können. Manche nutzen ihr Smartphone und haben eine Notiz mit ihren RC-Daten abgelegt, also Lizenznummer, Transpondernummer etc. Das ist durchaus praktisch, damit man die Nummern parat hat, wenn man online eine Nennung abgibt. Noch schwieriger wird es, wenn man in jedem Auto einen Transponder hat, sich somit mehrere Nummern merken müsste.

Seit Einführung der RC4-Generation bietet MyLaps auch Wunschnummern an, d.h. man kann sich seine siebenstellige Transpondernummer aussuchen, vorausgesetzt sie ist noch verfügbar. Es ist genauso wie beim Wunsch-Kennzeichen. Wie zu erwarten, läßt sich MyLaps diesen Service gut bezahlen. Der erste Transponder mit einer Wunschnummer kostet 111,80 Euro (inklusiv Mehrwertsteuer), jeder weitere Transponder mit dieser Nummer schlägt "nur noch" mit 73,29 Euro zu Buche.

Ich habe mir als Wunschnummer sooft meine Lieblingszahl "4" ausgewählt, so kam die 4444440 heraus. Davon habe ich nun vier Transponder mit den Car-ID´s O, 1, 2 und 3 für das VG8-Auto und die Ersatz-RC-Unit sowie für das VG10-Auto und den Elektro-Tourenwagen. Die Nummer sollte ich niemals mehr vergessen! Und welche Car-ID in welchem Auto ist, ist für die Zeitnahme unerheblich, das System erkennt dies automatisch. Nicht ganz billig, aber praktisch ist das mit den Transpondern mit Wunschnummer schon.

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