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ETS: Vorbild-Charakter

Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
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Man kann es Drehen und Wenden wie man will, doch letztlich kann man Uwe Rheinard nur gratulieren. Was der 56-jährige Andernacher mit ETS, EOS und ENS auf die Beine gestellt hat, ist schlichtweg eindrucksvoll. Natürlich ist auch bei seinen RC-Car-Serien nicht alles Gold was glänzt, und natürlich macht auch Uwe Rheinard den einen oder anderen Fehler. Doch wer macht schon alles richtig …

ETS, also Euro-Touring-Series, hat vor einer Woche in Mülheim-Kärlich bei Koblenz wieder einmal Geschichte geschrieben: 408 Teilnehmer aus vielen verschiedenen Ländern haben an diesem Event teilgenommen – damit war es das größte RC-Car-Event Europas. Jawohl, Event. Das ist kein normales Rennen, das ist ein Ereignis, ein Happening, ein Event eben.

Es sind viele kleine und große Dinge, die zusammenkommen und die so einen ETS-Event ausmachen. Da wäre die durchgängige Organisation von Uwe Rheinard selbst, die mit den zweisprachigen Informationen an alle „Mitglieder der ETS-Familie“ beginnt, über die reibungslose Ausgabe von Reifen und Motoren weitergeht, den frühzeitigen Nenngeldeingang per Banküberweisung nicht zu vergessen, genauso die Arbeitsplatz-Zuteilung umfasst und eben das offene Ohr, das Uwe Rheinard für alle hat, egal wie groß sein Stress auch ist.

Zum ETS-Event gehört auch der reibungslose Ablauf, für den in erster Linie Scotty Ernst zusammen mit Zeitnehmer Hartmut Wenzel sorgt. Es läuft! Und das sogar mit minimalen Abständen zwischen den Gruppen. Klar muss auch Scotty E. - der mit dem markanten US-Akzent - ab und an jemanden nachdrücklich aufrufen, seinen Streckenposten gefälligst zu besetzen, aber das ist selten. Die Disziplin der Fahrer ist bemerkenswert, auch was das Thema Sauberkeit anbetrifft, denn es genügt eine deutliche Ansage von Uwe Rheinard, und niemand wirft mehr seinen Müll einfach unter den Tisch, sondern nutzt die Müllsäcke an jeder Tischreihe. Geht doch!

Die Technische Abnahme arbeitet präzise und konsequent. Geprüft wird nur, was wichtig ist: Gewicht, Fahrzeughöhe, Flügelhöhe, Bodenfreiheit, Akkuspannung. Kein Schnickschnack, keine Haarspalterei.

Es sind lange Tage. Und die Gesamtfahrzeit fällt mit 42 Minuten an drei Tagen alles andere als üppig aus. Darüber wird hier und da auch gemeckert, und doch sind über 400 gekommen. Es ist ein Happening, ein Come-together, niemand will fehlen. Natürlich wollen alle die Top-Stars sehen, Marc Rheinard, Ronald Völker, Alexander Hagberg und Co. Und das lohnt sich, denn was die Asse zeigen, ist RC-Racing vom Allerfeinsten. Wenn diese Jungs fahren, ist der Andrang am Streckenrand und auf der Tribüne besonders groß.

Happening bedeutet beim ETS mittlerweile auch, dass man zum Zuschauen kommt. So schauten sich aus der Verbrenner-Szene u.a. Dirk Wischnewski, Daniel Thiele, Renè Püpke, Arno Püpke, Benny Lehmann, Marco Muscara, Claus Nauth oder auch Jens Leyser in Mülheim-Kärlich um.

Wer sich das Spektakel nicht vor Ort anschaut, kann ETS genauso wie EOS und ENS rund um den Globus verfolgen, via Live-Timing und Videostream oder anhand der Berichterstattung von RedRC oder meist auch im deutschen Live-Ticker von BRCnews.net. Auch und vor allem die Vermarktung hat Vorbildcharakter. Nicht von ungefähr finden sich fast alle namhaften Firmen in der langen Sponsoren-Liste.

Uwe Rheinard, der so ganz nebenbei auch der Formel-1-Klasse neues Leben eingehaucht hat, wie 98 Starter in Mülheim-Kärlich dokumentieren, setzt mit ETS, EOS und ENS zumindest europaweit den Maßstab.

IFMAR, EFRA sowie die nationalen Verbände wie der DMC in Deutschland müssen viel tun, wenn sie über die Latte springen wollen, die Uwe Rheinard mit seiner Truppe hoch gelegt hat. Anstatt zu jammern und womöglich noch auf Uwe Rheinard zu schimpfen, sollten IFMAR und Co. vielmehr die Ärmel hochkrempeln und sich bewegen. Schließlich ist doch auch klar, dass eine Handvoll ETS/EOS/ENS-Rennen nicht ausreichen, um den Bedarf aller RC-Car-Fahrer an Modellrennen zu decken, zumal nicht jeder immer wieder zwei, drei Tage Urlaub nehmen kann.

Es geht darum, jedes einzelne Rennen – ganz gleich, ob international, national, regional oder auf Clubebene - attraktiver zu machen, besser zu machen. Denn es geht darum, Teilnehmer für jedes einzelne Rennen zu gewinnen, möglichst viele Teilnehmer. Doch Teilnehmer sind heutzutage Kunden, um die jeder Ausrichter werben muss. Denn es gibt heutzutage so viele Freizeit-Möglichkeiten, und darum muss der Modell-Rennsport gute Argumente liefern, warum man ausgerechnet bei einem Modellrennen seine verfügbaren Euros einsetzen soll.

„Warum soll ein RC-Car-Fahrer ausgerechnet an unserem Rennen teilnehmen?“ lautet also die Frage, mit der sich jeder Verband und jeder Veranstalter kritisch, aber auch motiviert auseinandersetzen sollte. Nicht alles kostet Geld, oft sind es die kleinen Dinge, die den Unterschied machen.

Uwe Baldes, 1962 in Adenau am Nürburgring geboren und mit Benzin getauft, ist gelernter Sportjournalist und arbeitet im Bereich Marketing & Kommunikation im "großen" Motorsport. Mit dem "kleinen" Motorsport beschäftigt er sich seit 1992, im Oktober 1993 fuhr er in Oberhausen sein erstes Rennen. Die VG8 ist die Lieblingsklasse des seit 1990 in Müsch an der Ahr lebenden Uwe Baldes.


Bereits in den Neunzigerjahren organisierte er die NRW-Trophy, eine Serie von Verbrenner-Glattbahn-Rennen. 2009 startete er die "Initiative NW", zunächst wieder eine Rennserie, die West-Meisterschaft, aus der ab 2010 das Nitro-West-Masters (NWM) wurde. 2010 ging auch die Website nitro-west.de online, eine Informations-Plattform über das Nitro-Racing mit den Klassen VG8, VG10, HC8 und HC10, vor allem im Westen Deutschlands.

Kommentare

  • Gast
    Martin Mollet Samstag, 21 Februar 2015

    Nachtrag: und wenn wir schon darüber reden, dass die Nichtfahrer für Lau eine Wochenende opfern, woher sollen die, die nicht Fahrer sind, die Erfahrung und das Know-How haben um gute Rennen zu machen ?

  • Gast
    Martin Mollet Samstag, 21 Februar 2015

    Das hört sich fast wie eine Beschreibung bei uns vom Verein an. bei jedem Rennen ist immer eine Bastelecke für Kinder und Zuschauerkinder vorhanden. Mittlerweile sind auch immer mehr Kinder von Vätern bei uns auf der Strecke und fahren und immer öfter kommen die Familien in Gesamtheit zum Training auf die Strecke. Bei großen Veranstaltungen wie eine DM gibt es dann für die Kinder eine Slot-Car Bahn zum Fahren. Die Leute fühlen sich wohl, aber die Frage bleibt, wer macht denn dabei die Rennleitung, die Zeitnahme, die Kinderbetreuung, die technische Abnahme, wenn es nicht die Fahrer aus dem Verein tun. Würde man das wie Uwe sagt kommerziell machen würden die Kosten explodieren. rechen nur mal bei einem Stundenlohn von 10 € die Stunde was dabei ein Personalkosten enstehen. Selbst bei der Pflichtmanschaft für ein Rennen das sind locker über 1000 € bei einem Wertungslauf. Verteile diese zusätzlichen Kosten auf die 25 -30 Starter. Das Nenngeld müsste also um mind 40 € pro Fahrer steigen auf mind 60 € pro Rennen. Ich glaube das wäre der Todesstoß. Geht nicht das ist kein Fahrer bereit zu bezahlen. die Fahrer sind laut Uwe auch nicht in der Pflicht. Wer soll sich denn dann für lau dort hinsetzen und dann die Aufgaben machen ?

  • Matthias de Keyser
    Matthias de Keyser Freitag, 20 Februar 2015

    Hallo Zusammen,

    ich bin der Meinung, dass es nicht ganz so einfach ist, einfach den Fahrer als "Sündenbock" darzustellen. Wobei ich davon ausgehen, das teilweise hier der eigentliche vereinsfremde Fahrer gar nicht gemeint ist. Es liegt meistens am Verein selber, das Veranstaltungen nicht funktionieren oder die Menpower fehlt. Es sind doch immer noch häufig die "Alten", die die Hauptarbeit machen, auch weil sie so viel in den Verein investiert haben und hier sonst ein Stück Lebenswerk bedroht sehen. Doch die "Alten" werden in den Vereinen immer weniger. Genauso ist die Technisierung super und ein Problem. Früher gab es Stoppuhren, dann einfache Zeitnahmen und heute sind die Programme umfangreiche Wunderwerke und man sollte auch ein wenig IT- und Netzwerkwissen mitbringen um die ganze Bandbreite nutzen zu können. Da steigt so mancher aus, qualitativ gesehen, und macht doch irgendwie weiter, auch wenn es nicht so klappt wie bisher, es gibt halt auch keinen anderen der es machen möchte und wer traut das einem 16-jährigen schon zu? Und doch sollte man im Verein um jeden froh sein der sich dafür bereit erklärt mitzuarbeiten. Aber es heißt jetzt umdenken. Nachwuchs fördern und fordern, die Vereinsmitglieder, wenn nötig, zur Mitarbeit im Verein über ein Beitragssystem verpflichten und die Mitglieder dürfen ihren Vereinsbeitrag, nicht nur der monetäre, nicht lediglich als Eintrittskarte zur Rennstrecke sehen. Ich keine einige Vereine, die genau solche ähnlichen Probleme hatten und noch haben, aber es gibt auch Ansätze daraus zukommen. Und die haben meistens nicht so viel mit dem eigentlichen Vereinsbetrieb zu tun.
    Vielleicht ein Beispiel aus unserem Verein. Wen wir ein Mini-Z-Rennen haben, so findet es stets Sonntags statt, der eigentliche Rennablauf ist bewährt und läuft. Aber es wird Frühstück, Mittagessen und meistens auch Kuchen angeboten, wir haben einen Großfernseher vor Ort auf dem Sport oder ähnliches läuft. Und wir haben häufig unsere engagierte Jungendbetreuerin vor Ort, die mit den Kindern der Fahrer dann bastelt, malt oder spielt. Wir arbeiten noch daran, dass die Gruppe der Nicht-Miniz-Fahrer häufiger auf einen Kaffee vorbeikommt und die Damenwelt sich ebenfalls angesprochen fühlt (Auflüge etc.). Aber nur so kann man es erreichen, dass die ganze Familie einbezogen wird. Meine Kinder freuen sich eigentlich immer, wenn wir Rennen haben und fahren gerne mit. Das alles führt auch zu Akzeptanz bei den Vereinsmitgliedern, es ist dann nicht nur eine Aufgabe sondern es entwickelt sich auch ein Leben in der Gemeinschaft des Vereines. Und wenn es nur ein wenig funktioniert, so entwickelt sich auch der Verein weiter und das Problem der fehlenden aktiven Mitglieder wird langsam durch wirkliche Integration der Mitglieder gelöst.
    Wenn ich auf ein normales 1/10er-Rennen fahre, so nehme ich die Kinder eigentlich nie mit, da es ihnen nach der ersten Stunde langweilig wird. Meine Frau sieht den Renntag dann immer als Urlaub für mich an und so ist er erst einmal „negativ“ belegt. Ob ich dann noch fragen sollte, ob ich am Samstag zum Training auch dahin fahren darf? Wohl eher nein. Oder noch andere Aufgabe in dem Verein übernehmen?
    Damit kommen wir abschließend kurz zum Thema Zielgruppe des RC-Sports. Wenn ich nicht in die Zielgruppe der veranstaltenden Vereine passe, dann ist es ja ok und ich muss damit leben, aber wie sieht denn die Zielgruppe aus und wie groß ist die potentielle Zielgruppe? Das ist doch die entscheidende Frage für die Vereine. Wie viele Singels mit entsprechenden RC-Virus, ausreichend monetären Mitteln und viel freie Zeit an den Wocheneden gibt es, die einfach „nur“ Rennen fahren wollen? Und wenn die dann langsam „aussterben“ stirbt der Sport, stirbt auch der Verein.
    Wie schon erwähnt wurde, ein Verein ist heute meistens immer noch das gleiche wie ein Verein von damals. Aber wo geht man heute denn hin, wenn man Sport machen will, in die Gymnastikgruppe des Sportvereins oder ins Fitnesstudio? Das Geld ist nicht immer das Problem.:)

  • UB
    UB Mittwoch, 18 Februar 2015

    Modell-Rennsport ist eine Freizeit-Beschäftigung. Menschen, die daran Spaß haben, wollen diese RC Cars bauen und vor allem damit fahren, manche auch im Wettbewerb. Und sie suchen sich das passende Angebot aus, wo sie fahren, wo sie an einem Wettbewerb teilnehmen, wo sie ihre Euros aufgeben. Dieses Angebot schaffen immer noch in erster Linie Verbände und Vereine mit ihren Veranstaltungen. Und es gilt: Je besser das Angebot, desto mehr Teilnehmer bzw. Kunden, die diesen Freizeitsport „konsumieren“.

    Verbände und Vereine sind aber im Grunde mehr und mehr ein Anachronismus. Sie haben in der Regel verkrustete Strukturen, sind ein Auslaufmodell. Damit kämpfen immer mehr Vereine und Verbände, nicht nur im Modell-Rennsport, sondern auch in allen anderen Bereichen, ob Sportverein, Musikverein oder was auch immer. Das sind die Zeichen der Zeit. Das muss man nicht gut finden, aber man kann den Trend nicht wirklich aufhalten. Menschen, die bereit sind, Verpflichtungen einzugehen, sich ehrenamtlich in den Dienst der Sache zu stellen, werden immer weniger. Das schafft Probleme, keine Frage.

    Das Problem liegt nicht die Fahrer, ganz und gar nicht. Das ist m.E. der falsche Schluss. Es sind neue Wege, neue Formen gefragt. Wie in vielen anderen Bereich des Lebens führt der Weg zu mehr Kommerzialisierung. Wenn es gut ist, zahlen die Menschen auch dafür. Deshalb lautet die Aufgabe vor allem, es gut zu machen, damit es den Teilnehmern, den Kunden gefällt.

  • Gast
    Martin Mollet Sonntag, 15 Februar 2015

    Hallo Uwe
    der vorletzte Absatz stimmt mich etwas verwundert. Grundsätzlich hast du recht. Aber ich kann einfach keinen SM Lauf, wo viele Vereine froh darüber sind überhaupt Personal zu bekommen, dieses auszurichten mit einem kommerziellen Event vergleichen wo für viel Geld Top Personal eingekauft wird. Gerne kaufen wir für jedes Event einen Scotty Ernst ein. Nur wie soll das finanziert werden ? Wären die Fahrer bereit die Mehrkosten zu tragen ?
    Das Problem ist in erster Linie ein hausgemachtes Problem der Fahrer. Mich nervt echt das vielfach Dinge auf den Verband geschoben werden wo sie nicht hingehören.
    Das viele Rennen nicht so sind, wie sie sein könnten, liegt auch daran, das die wenigsten Fahrer bereit sind ihren Teil für tolle Rennen zu leisten.
    In einem Hobbysport der Preiswert sein soll, geht das halt nur durch gegenseitige Unterstützung.
    Die Fahrer, vor allem die erfahrenen Fahrer, die auch mal bei einer anderen Klasse als Helfer, egal ob Rennleitung, Zeitnahme, TA oder Verkauf zu sehen sind, ist doch extrem klein und es sind immer wieder dieselben. Es ist viel einfacher dem Verband die Schuld in die Schuhe zu schieben.
    Wenn ein Rennen nicht läuft ist es meist der Verein. Wer ist der Verein, genau die Mitglieder/Fahrer!
    Wenn sich eben extrem viele um ihren Arbeitsteil drücken, darf man sich auch nicht wundern. Vor allem wenn dann die Folge ist, dass dann Rennen und Zeitnahmen gemacht werden von Leuten die noch nie RC-Car gefahren sind, weil viele Fahrer nicht mehr dazu bereit sind.
    Ich finde es schade, dass die Kritik immer an anderen festgemacht wird, nur nie an den Fahrern. Wer soll denn ein Rennen ausrichten, wenn nicht die Fahrer für sich gegenseitig?
    Wenn Helfer die selbst keine Rennen fahren mittlerweile folgendes von sich geben:
    "Als Rennleiter habe ich viel Arbeit und ne menge Verantwortung. Die ehrenamtliche Arbeit wird immer immer mehr, habe kein lohn daran weil auch der Spaß fehlt."
    Dann brauchen wir uns doch nicht wundern.

    Dazu würde ich gerne mal was hören. Bringe doch dazu mal einen Beitrag.

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  • Christian SCHIFF
    Christian SCHIFF Montag, 16 Februar 2015

    Hallo Martin,
    Deine von Dir gelisteten Argumente kann ich voll unterstützen – es fehlt an der gegenseitigen Unterstützung der Fahrer! Dem Dachverband (DMC, ÖFMAV, …) bzw. deren Vorstände, darf man keinen Vorwurf machen. Das Regelwerk (Abwicklung eines Rennens, technische Gleichheit, …) wird von den Mitgliedsvereinen erarbeitet, die Dachverbandsvorstände schauen nur, dass nach dem Regelwerk auch gefahren wird. Bei der ETS, EOS und ENS wurde das Regelwerk einfach vorgegeben und alle Teilnehmer nehmen dieses an, ohne sich darüber zu beschweren – es gibt auch nichts zu beschweren, auch hier gibt es einen Rennleiter, manchmal auch zwei – die auch nicht immer alle Verstöße auf der Strecke wahrnehmen können!
    Um einem Staatsmeisterschaftslauf auf die Beine zu stellen, brauchst Du eine schlagkräftige Truppe, die Schlussendlich für ein Mittagessen und ein Getränk dieses Rennen über die Bühne gehen lassen sollen. Diese Truppe bzw. deren Personenkreis wechselt von Rennen zu Rennen und somit auch deren Qualität.
    Bei der ETS, EOS und ENS ist die Organisation und das Regelwerk in guten Händen, darum klappt es auch!!!
    Respekt an UWE

  • Ursus Lieder
    Ursus Lieder Sonntag, 15 Februar 2015

    Solange der DMC keine strukturierte Führung hat und in eine Richtung zusammen arbeitet , wird es niemals solch einen Zulauf geben. Denn dazu sind die Leute nicht neutral genug und vertreten teils deren (gesponserten) Interessen. Das tut Uwe auch, aber da weiß es jeder.

  • Christian SCHIFF
    Christian SCHIFF Montag, 16 Februar 2015

    Hallo Ursus,
    so leicht wie Du es siehst ist es nicht - der DMC (in Österreich ist es der ÖFMAV) arbeitet mit den Geldern seiner Mitgliedsvereine. Das Geld gehört nicht dem DMC, er verwaltet es und gibt jährliche Berichte darüber ab, was damit geschehen ist. Bei der ETS, EOS oder ENS braucht der Veranstalter sich nicht rechtfertigen was er mit den Nenngeldern gemacht hat - ist auch in Ordnung so, würde es nicht so laufen wie es sich die Teilnehmer vorstellen, hätte Uwe keine Teilnehmer - und genau das Gegenteil ist der Fall, die Teilnehmerzahlen steigen, weil er es gut macht!

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Gast
Gast Sonntag, 24 Juni 2018