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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
Nicht fertig

Das hatte ich mir schon etwas anders vorgestellt! Es ist Ende März, das Wetter ist schön - und ich habe noch nicht eine einzige Runde mit meinen beiden Nitro-Autos gedreht. Selbst beim Nitro-West-Warmup am Sonntag werde ich ohne Auto vor Ort sein. Das hat es auch noch nicht gegegeben. Früher sind Jörg und ich meistens schon im Februar die ersten Trainingsrunden gefahren, oft in Wiesbaden, weil die Witterung dort oft etwas milder ist.

Nix ist fertig. Der neue MRX5-WC steht immer noch so da wie Mitte Februar, und der Serpent 747 ist noch so wie bei der DM 2013, wo ich ja nur einen Tag dabei sein konnte, jedoch ohne Elektronik. Warum das so ist, ist eine gute Frage. Irgendwie ist die Zeit davongelaufen. Dabei habe ich unterm Strich eher mehr Zeit für das Thema RC Car aufgewendet. An erster Stelle steht hier natürlich der MAC Adenau und sein "Eifel-Ring", die permanente Indoor-Rennstrecke in Leimbach. Zehn Rennen hat der MAC in dieser Winter-Saison veranstaltet. Allein das bedeutete eine Menge Organisationsarbeit für mich, dazu kommt die Aufgabe als Rennleiter und Zeitnehmer. Gerade die "Xray Challenge Germany" am zweiten März-Wochenende war zwar ein großer Erfolg, doch da steckte auch eine gehörige Portion Arbeit dahinter. Das letzte Saisonrennen findet an diesem Wochenende mit der LRP-HPI-Challenge statt. Am Samstag und Sonntagmorgen bin ich noch in der Leimbach, zwischendurch auch beim VLN-Auftakt auf dem Nürburgring, komme am Sonntag dann direkt aus Leimbach nach Dormagen.

Denn selbstverständlich werde ich vor Ort sein. Nitro-West ist ja schließlich "mein Baby", und nachdem ich gesundheitlich bedingt im Herbst etwaas den Fuss vom Gas nehmen musste, drücke ich jetzt als Organisator und auch als VG-Referent im DMC-Sportkreis West auf die Tube, damit wir alle eine erfolgreiche, aber vor allem schöne Saison erleben. Ob es für mich eine aktive Saison wird, weiß ich im Moment nicht so richtig. Mal schauen, was in den kommenden zwei Wochen passiert, ob ich dann beim ersten Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West in Dormgen am Start bin.

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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
Der Wunsch-Transponder

Wer hat seine Transponder-Nummer schon im Kopf? Das sind nur wenige, schließlich muss man heutzutage schon genug PIN-Codes etc. im Kopf haben. Da ist es nicht so einfach, auch eine siebenstellige Nummer noch stets im Gehirn abrufen zu können. Manche nutzen ihr Smartphone und haben eine Notiz mit ihren RC-Daten abgelegt, also Lizenznummer, Transpondernummer etc. Das ist durchaus praktisch, damit man die Nummern parat hat, wenn man online eine Nennung abgibt. Noch schwieriger wird es, wenn man in jedem Auto einen Transponder hat, sich somit mehrere Nummern merken müsste.

Seit Einführung der RC4-Generation bietet MyLaps auch Wunschnummern an, d.h. man kann sich seine siebenstellige Transpondernummer aussuchen, vorausgesetzt sie ist noch verfügbar. Es ist genauso wie beim Wunsch-Kennzeichen. Wie zu erwarten, läßt sich MyLaps diesen Service gut bezahlen. Der erste Transponder mit einer Wunschnummer kostet 111,80 Euro (inklusiv Mehrwertsteuer), jeder weitere Transponder mit dieser Nummer schlägt "nur noch" mit 73,29 Euro zu Buche.

Ich habe mir als Wunschnummer sooft meine Lieblingszahl "4" ausgewählt, so kam die 4444440 heraus. Davon habe ich nun vier Transponder mit den Car-ID´s O, 1, 2 und 3 für das VG8-Auto und die Ersatz-RC-Unit sowie für das VG10-Auto und den Elektro-Tourenwagen. Die Nummer sollte ich niemals mehr vergessen! Und welche Car-ID in welchem Auto ist, ist für die Zeitnahme unerheblich, das System erkennt dies automatisch. Nicht ganz billig, aber praktisch ist das mit den Transpondern mit Wunschnummer schon.

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Veröffentlicht von am in Christian Wurst

Ja, lange habt Ihr nichts von mir gehört. Dieses Jahr hatte ich allerdings einen etwas unruhigen Schlaf, da ich im Januar die Teamleitung des MRG Voerde übernommen habe und mich um das Eintreiben der DMC-Jahresgebühr kümmern musste. Okay, interessiert Euch eigentlich herzlich wenig. Wichtiger ist doch, was gibt´s Neues in Sachen Auto, Anlage, Motoren und habe ich schon meinen Rollout gemacht? Daher ...

Auto - nichts Neues im Westen, jedenfalls bei mir! Cool

Anlage - der Kampf mit der Radiopost ist gekämpft. In diesem Jahr nutze ich die Sanwa MT-4.

Motor - fast nichts Neues. Aus Sirio wird IDM, aber die kommen ja aus der gleichen Werkshalle.

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Da mein Winterschlaf jäh von DMC-Tätigkeiten unterbrochen wurde, habe ich diesmal recht früh mit den Vorbereitungen für dieses Jahr begonnen. Und? Ja, es hat sich ausgezahlt! Denn am vergangenen Sonntag habe ich mit meiner neuen Ausstattung den Rollout absolviert. Nach einem sonnigen Tag in Oberhausen bin ich deutlich später als geplant mit einem Grinsen im Gesicht nach Hause gefahren. Alles hat gehalten, keine Schraube hat sich gelöst. 16 Prozent Nitro? Egal , Schub war ohne Ende vorhanden. Und gleich in der ersten Kurve hatte ich ein gutes, fast vertrautes Gefühl mit der neuen Anlage - wenn die nur nicht SO verdammt leicht wäre Zunge raus.

Auf geht´s! Raus aus dem Haus und ab auf die Bahn.

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Veröffentlicht von am in Daniel Toennessen

Wenn ich mal groß bin, werde ich ...? Diese Frage hat sich wohl vor einiger Zeit auch ein kleiner Aluminiumklumpen in einer Aluhütte gestellt. Vielleicht werde ich eine Rolle Alufolie und mache Leute glücklich, indem ich eine Folienkartoffel auf dem Grill vor der direkten Hitze schütze. Vielleicht werde ich aber auch eine Alufelge und mache einen Fahrzeugbesitzer durch mein tolles Aussehen glücklich. Mein Aluklumpen hat sich dazu entschlossen, zu einem neuen RB-TX-R Triebwerk zu werden.

Die Geburtsstunde war wohl im Laufe des Winters, die Auslieferung jedoch am 08.03.2014 in Dormagen. Daniel Reckward hatte die Idee, den sonnenreichen Tag zu nutzen, um die neuen Motoren von Dieter Fleischer und mir für diese Saison einlaufen zu lassen. Die Sonnenstrahlen hatten auch viele andere RC-Car-Piloten nach Dormagen gelockt, um hier die ersten oder auch zweiten Runden mit ihren Verbrennerautos zu drehen. So gab es ein vorzeitiges Wiedersehen und Beschnuppern, was denn so diese Saison gefahren wird.

Mein Mechaniker war wieder mit vollem Ehrgeiz dabei!

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Den restlichen Bericht gibt’s hier:

Weiter geht es dann am 30. März beim Nitro-West-Warmup in Dormagen. Ich freue mich darauf!

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Veröffentlicht von am in Uwe´s Blog
DTM-Champ Rockenfeller: 400 Runden voller Ehrgeiz

Leidenschaft gepaart mit Ehrgeiz – das zeichnet wahre Champions aus. Einer dieser Champions ist Mike Rockenfeller. Der gebürtige Neuwieder, der auch schon die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat, ist der aktuelle Meister der DTM. Im Audi RS 5 DTM gewann er die Fahrerwertung, sein Audi Sport Team Phoenix die Teamwertung in Europas hochkarätigster Tourenwagen-Serie.

„Rocky´s“ Fahrzeug-Ingenieur ist Jürgen Jungklaus, seit etlichen Jahren ein passionierter RC-Car-Pilot, der im Sommer VG8 und im Winter EGTW (Elektro-Tourenwagen) fährt sowie Teamleiter des MCC Rhein-Ahr ist. Sein Daten-Ingenieur ist Jörg Baldes, seit über 20 Jahren für den MSC Adenau vor allem in VG8 und VG10 am Start sowie einmal Deutscher Meister. Zusammen bilden sie ein überaus starkes und erfolgreiches Trio, das vereint nur ein Ziel kennt: den Erfolg.

Dass auch der 30-jährige Mike Rockenfeller am Lenkrad einer Fernsteuerung zu drehen versteht, zeigte er dieser Tage bei seinem bereits dritten Besuch auf dem „Eifel-Ring“, der Indoor-Rennstrecke des MAC Adenau. Da wurde nicht nur über Set-ups und die Parallelen zum DTM-Boliden im Maßstab 1:1 gefachsimpelt, da wurde mit Akribie auch an der Ideallinie gefeilt. Satte 400 Runden drehte „Rocky“ an diesem Abend auf dem anspruchsvollen Kurs, immer wieder voller Ehrgeiz und selbstkritisch Rundenzeiten, Linien und Fahrdynamik des Mini-Boliden hinterfragend, um sich – bei ungebremstem Spaß – zu verbessern. Eben jene Leidenschaft, die Erfolg schafft. 

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