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ETS - wir kommen!

Wenn schon kein Nitro-Duft, dann doch immerhin Renn-Luft! Unter dieses Motto hat mein Bruder Jörg unsere gemeinsame Expedition ETS gestellt. Wir nehmen zusammen mit Jürgen Jungklaus am zweiten Saisonlauf der ETS (Euro Series Series) in Mülheim-Kärlich teil. Die Vorbereitungen sind soweit abgeschlossen.

Die komplette Inspektion meines Xray T4'14 ging zügig. Diff und Dämpfer habe ich sogar neu befüllt, obwohl das eigentlich nicht notwendig war. Jörg hatte etwas mehr Mühe. Ihm lief sein Serpent S411 nicht leicht genug, und so hängte er sich richtig rein. Hier ein neues Lager, da etwas die Dremel angesetzt und auch das Differential noch einmal mit viel Akribie neu gemacht - und siehe da, der S411 läuft so locker leicht wie mein T4. Diesen Vorteil im traditionellen Bruder-Duell habe ich schon mal eingebüßt. Na bravo!

Auch die Karossen sind fertig, dank Jörg. Wir setzen beide auf die klassische Mazdaspeed 6 von Protoform, natürlich in Light. Zudem hat jeder von uns auch eine neue Mazda 6 GX, ebenfalls in Light, dabei. Auf dem "Eifel-Ring" fahre ich mit der der GX etwas konstanter, aber mit der Mazdaspeed bin ich etwas schneller. Das kann in Mülheim-Kärlich natürlich anders sein.

ETS - wir kommen! Das bedeutet zunächst einmal, dass ich am späten Donenrstagnachmittag zu einer ersten Stippvisite nach Mülheim-Kärlich starte. Das ist ja nur rund eine halbe Stunde von Adenau aus, also kein Problem. Die Halle kenne ich auch schon, ich habe vor zwei Jahren meinem Namensvetter und Freund Uwe Rheinard ein bisschen beim Aufbau geholfen und im Vorjahr habe ich auch mal dort vorbeigeschaut. Dieses Mal aber ist es anders: Iich/wir sind Teilnehmer! Also ein erster Blick auf die Strecke werfen, ggf. schon die Plätze im Fahrerlager ausfindig machen, sofern sie schon markiert sind, Motoren und Leihregler ausfassen - das war´s dann auch schon.

Ich sollte mich bemühen, mal etwas früher als üblich ins Bett zu kommen und zu schlafen. Denn die Nacht auf Freitag ist früh zu Ende. Schon um 06.45 Uhr öffnet die Halle, und wir werden wohl als eine der ersten den neuen Teppichbelag einfahren dürfen, denn die "Xray Pro Stock Klasse" - unsere Klasse - eröffnet den Reigen der Trainingsläufe. Es dürfte auch ein sehr langer Tag werden. Die (An-)Spannung steigt jedenfalls.

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Rennvorbereitungen für die ETS

Seitdem es den "Eifel-Ring", die permanente Indoor-Strecke des MAC Adenau in Leimbach gibt, versuche ich, im Winter meine Finger mit möglichst flotten Runden mit einem Elektro-Tourenwagen geschmeidig zu halten. Immer wieder mittwochs und manchmal auch anderen Tagen steht der Spaß im Vordergrund, so wie es sein soll. Und der Spaß ist groß, vor allem wenn mein Bruder Jörg und Jürgen Jungklaus und andere dabei sind. Selbst wenn an einem solchen Abend über 500 Runden gedreht werden, ist immer noch Zeit für lockere Gespräche und leckere Pizza, Pasta oder Salat. In der ganzen Zeit bin ich, wenn ich mich richtig erinnere, ein Rennen gefahren, in Hütschenhausen. Ansonsten war und bin ich bei den Rennen des MAC Adenau immer als Rennleiter und Zeitnehmer im Einsatz.

Jetzt aber steht ein Renneinsatz ins Haus. Jörg, Jürgen und ich starten beim ETS #2 am kommenden Wochenende in Mülheim-Kärlich. Mit 370 gemeldeten Teilnehmern ist dieser zweite Lauf zur "Euro Touring Series" garantiert einer der größten RC-Car-Events in Europa, möglicherweise sogar der größte. Dieses Spektakel wollen wir uns nicht entgehen lassen, zumal es so nah vor unserer Haustür stattfindet. Von Adenau sind es gerade einmal 50 Kilometer nach Mülheim-Kärlich, für Jürgen sind es sogar nur gut 20 Kilometer. Und der Termin passt auch. Andere ins Auge gefasste ETS-Teilnahmen sind meistens am Termin gescheitert.

Jürgen und ich waren damals auch beim "Team Orion Speedweekend" in Rheinberg 2003 und 2004 dabei, dem Vorläufer der ETS.

Jetzt also heißt es, Rennvorbereitungen zu treffen. Nun, normalerweise fahre ich meinen Xray T4'14 immer weiter, Woche für Woche. Jetzt habe ich ihm aber mal eine Inspektion gegönnt, die fast abgeschlossen ist. Ambitionen habe ich keine, es geht um das Erlebnis und um drei Tage Spaß, von Freitag bis Sonntag. Wir freuen uns und sind gespannt.

 

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Silly Season: Es "Shepherd" ...

Die Phase zwischen zwei Saisons nennt man häufig auch die "silly season". Es ist die Zeit der Gerüchte. Manchmal entbehren sie jeder Grundlage, oft ist aber auch mindestens ein Funken Wahrheit im Spiel. Manche Informationen sind "top secret" und werden trotzdem offen ausgeplaudert.

Wer fährt welches Auto? Diese Frage steht vor jeder neuen Saison im Brennpunkt, im großen wie im kleinen Motorsport. Und auch im Nitro-Racing im Westen dreht sich das "Transfer-Karussell", wechseln Fahrer von A nach B. Zumindest hinter vorgehaltener Hand werden ein halbes Dutzend Namen genannt, die für 2014 von einem holländischen zu einem deutschen Chassis wechseln ... und natürlich auch das T-Shirt. Aus schwarz oder orange wird blau. Im Westen "Shepherd" es ...

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Wintersport, ohne Stöcke

Es sind in der Regel nur sechs Monate, die uns in unseren Breiten fürs Outdoor-Racing bzw. fürs Nitro-Racing bleiben. Das ist nicht grade viel. Auch wenn das Wetter in diesen Tagen relativ mild ist - oder wie es so schön heißt: "für die Jahreszeit zu warm" -, so ist es doch nass und kalt und windig ... und unangenehm. Also nicht wirklich geeignet für Outoor-Aktivitäten. Was tun? Klar, manche haben auch andere Hobbys und freuen sich, auch dafür mal Zeit zu haben. Andere sind froh, eine Rennpause einlegen zu können. Oder man verlegt das Fahren in die Halle. Und es sind etliche Verbrenner-Fahrer, die auch im Winter die Fernsteuerung in die Hand nehmen und auf irgendeiner Indoor-Bahn ihre Runden drehen.

Wenn man dann eine schöne Indoor-Strecke wie den "Eifel-Ring" des MAC Adenau quasi unmittelbar vor der eigenen Haustür hat, dann kann man einfach gar nicht anders. So treffen wir - das sind u.a. mein Bruder Jörg, Jürgen Jungklaus, Dieter Fleischer und ich - uns immer wieder mittwochs und manchmal auch freitags zu flotten Runden mit dem Elektro-Tourenwagen, zu netten Gesprächen und zwischendurch einer leckeren Pizza oder Pasta oder Salat sowie zwischendurch den einen doer andern Cappuchino aus dem Automaten. Auch gestern war wieder so ein Abend, der einfach nur Spaß gemacht hat. Zusammen haben wir am Mittwochabend fast 1.900 Runden gedreht. Die Ausgeglichenheit - wir fahren alle 13.5T-Motoren mit einheitlichen Speedpassion-Reglern - ist frapierend, die Zweikämpfe und Überholvorgänge sind teilweise atemberaubend. Und dabei läuft im Hintergrund Musik und zudem werden die Rundenzeiten angesagt. Besser könnte es kaum sein.

Natürlich wird auch immer wieder mal an den Set-ups getüftelt. Hier eine andere Feder, da ein anderer Stabi oder was auch immer. Ein bisschen Ehrgeiz ist schon dabei, logisch - man will ja möglichst doch schneller sein als der andere. Doch grundsätzlich machen diese Elektro-Tourenwagen wenig Arbeit: Fahren, dann Reifen säubern und wieder Haftmittel auftragen, Akku laden, ab und an mal abblasen, und wieder fahren - so ist der normale Rhythmus.

Aber eines ist klar: Wir freuen uns auf das Frühjahr und den Beginn der Outdoor-Saison, auf den unverwechselbaren Sound der hochdrehenden Nitro-Motoren und den herrlichen Geruch von verbranntem Rizinus.

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2013 ... trotzdem gut

2013 im Rückspiegel ... wenn ich auf meine RC-Car-Saison schaue, muss ich schon sagen, dass ich unter'm Strich zufrieden bin. Schließlich war mir bereits zu Beginn klar, dass ich die 2012-er Saison nicht toppen würde können. Sportkreis-Meister West VG8 Klasse 1 und VG8-Vizemeister im Nitro-West-Masters, dazu zwei Siege und insgesamt elf Top-5-Platzierungen - 2012 war schon einzigartig. Nun bin ich die "1" wieder los, 2013 werde ich mit der permanenten Startnummer "3" an den Start gehen.

Denn in der Sportkreis-Meisterschaft West VG8 Klasse 1 reichte es am Ende zum dritten Platz, letztlich fehlten drei Punkte. Und auch im Nitro-West-Masters wurde es der dritte Schlussrang, wieder waren es nur drei Punkte. Es war also durchaus knapp. Trotzdem waren meine Ergebnisse viel zu durchwachsen. In meiner Statistik, die ich seit 1993 führe, stehen 2013 insgesamt elf Rennen, davon elf in der VG8, darunter ein Sieg und vier Top-5-Platzierungen. Teilweise fehlte es schlichtweg an der notwendigen Konzentration, andere Dinge, darunter auch organisatorische Belange, haben mich teilweise zu sehr abgelenkt.

Dass ich meine Teilnahme an der DM VG10 in Ettlingen nach dem ersten Trainingstag abbrechen musste und an der DM VG8 in Kirchhain aus gesundheitlichen Gründen gar nicht teilnehmen konnte, war sicherlich bitter. Doch ich weiß, dass ich Glück im Unglück hatte, und die Nicht-Teilnahme an den DM´s kann ich unter diesem Aspekt gut verschmerzen. Immerhin bleiben die Eindrücke von der Europameisterschaft (B) in Aigen, die mir - vom Wetter mal abgesehen - sehr gut gefallen hat. Eine schöne Bahn, wo ich gerne noch mal fahren möchte. Diese EM war auch schön, weil es ein weiterer Event mit Dieter Fleischer als "chief mechanic" und somit exzellenter Treamwork war.

Neben Dieter bin ich vor allem meinem Bruder Jörg zu großem Dank verpflichtet, für seine Unterstützung und das besondere Miteinander. Danken möchte ich an dieser Stelle auch all jenen, die mich bei den Rennen unterstützt haben, in der Boxengasse, beim Tanken etc. Ich weiß Eure Hilfe wirklich sehr zu schätzen, sie ist für mich unverzichtbar. Darüber hinaus danke ich auch Contact, SMI (Orcan), LRP (Sanwa), 2-speed (Serpent), Hoeco (Protoform) und RMV (Mugen) für die Unterstützung in der Saison 2013.

Eines ist klar, und gilt auch für 2014: Natürlich will ich gute Ergebnisse einfahren, natürlich will ich auch gewinnen oder zumindest auf dem Podium stehen. Doch am Ende ist es die Faszination dieses Sports, die Faszination, diese "sauschnellen" Autos präzise um die Strecke fernzusteuern, und sind es dazu die vielen netten Menschen und die gute Atmosphäre in den Fahrerlagern, die mich zumindest vorerst nicht vom Nitro-Racing loskommen lassen.

Ich hoffe, wir sehen uns alle wieder gesund und munter an den VG-Strecken im Westen. Auf ein gutes 2014!

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