News / DMC EFRA IFMAR

DMC-Sportbundtag: VG-DM´s in Wiesbaden und Hamm

Die beiden Deutschen Meisterschaften der Verbrenner-Glattbahn-Klassen (VG) werden 2019 in Wiesbaden und Hamm ausgetragen. Beim Sportbundtag des Automodell-Rennsport-Dachverbandes DMC in Hann. Münden wurden in der VG-Sektionssitzung die ursprünglich vorgesehenen Termine getauscht, weil sonst die DM VG10 direkt nach der Europameisterschaft VG10 in Türkheim stattgefunden hätte. Nunmehr wird die DM VG8 Klasse 1 und 2 vom 22. bis 25. August 2019 vom WMC Wiesbaden ausgerichtet, vom 19. bis 22. September findet die DM VG10 inklusiv Deutschland-Cup VG8S und VG10S erneut beim AMC Hamm statt. 

Die VG8S, also VG8-Sport, wurde als neue Klasse eingeführt, analog zur VG10S und identisch mit der HC8 auf dem Nitro-West-Masters (NWM) und der PSS8 aus der Pro Stock Series (PSS).

Entsprechend der jüngsten EFRA-Entscheidung wurde zudem beschlossen, im MC-Reglement das Mindestgewicht für VG8-Fahrzeuge auf 2.350 Gramm (bisher 2.400) zu reduzieren.

Beschlossen wurde ferner, dass bei den DMs VG18/VG10 die Einheitsreifen wiederverwendet werden können. Bisher war eine Wiederverwendung verboten. Dadurch wurde die Anzahl der Pflichtreifensätze von acht auf fünf reduziert und damit eine spürbare Reduzierung der Nenngebühr bzw. der Einstiegskosten für die DM-Teilnahme erreicht.

Ausführlich besprochen und auch diskutiert wurde das Reifen-Debakel bei der 2018-er VG8-DM beim MC Ettlingen. Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Lösung (siehe www.dmc-online.com) wurde von den Delegierten allgemein als Erfolg gewertet. Viel wichtiger ist allerdings die Zukunft. Diesbezüglich herrschte Einigkeit, dass eine Reifenausschreibung und eine Qualitätssicherung realisiert werden müssen, die eine Wiederholung des Debakels ausschließen und für alle Teilnehmer eine faire und vor allem qualitativ gleichbleibende Versorgung mit Einheitsreifen gewährleistet. Es wurden diverse Varianten diskutiert. Eine Arbeitsgruppe aus Fahrern und DMC-Offiziellen, aber auch mit Beteiligung der beiden DM-Ausrichter, soll bis Februar 2019 die Details erarbeiten.