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DMC-Sportbundtag #2: Beitragserhöhung nach hohem Minus

Eine Beitragserhöhung in Folge eines beträchtlichen Minus im Jahresabschluss war neben den obligatorischen Wahlen der eher unrühmliche Höhepunkt des zweiten Tages des Sportbundtages des Modellrennsport-Dachverbandes DMC (Deutscher Minicar-Club). Von 40 auf 45 Euro wurde der Jahresbeitrag für Erwachsene ab 2020 angehoben.

 Die wichtigsten Punkte des zweiten Tages auf einen Blick:

  • Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Sandra Langner für das Geschäftsjahr (01.11.2018 bis 31.10.2019) weist ein erhebliches Minus von 49.802,71 Euro aus.
  • Der DMC verfügt laut Aussage von Präsident Dirn Horn aktuell über ein Vermögen von etwa 90.000 Euro.
  • Die vom Präsidium beschlossene Streichung der SK-Zuschüsse (ca. 10.000 Euro) wurde über einen entsprechenden Antrag aus der Delegierten-Versammlung wieder aufgehoben, so dass die ausrichtenden Vereine auch 2020 in den Genuss der SK-Zuschüsse kommen.
  • Ein Antrag der Versammlung, die Ausgaben für Übernachtungen und Verpflegung (total ca. 24.000 Euro) zu kürzen, fand keine Mehrheit.
  • Aus der Versammlung wurde der Antrag zur Erhöhung des Jahresbeitrages für Erwachsene um fünf auf 45 Euro gestellt und mit 40 Ja-Stimmen (26 Nein, 12 Enthaltungen) angenommen. Der Antrag, die Beitragsfreiheit für Jugendliche (bis 18 Jahre) wieder aufzuheben, wurde mit 71 Nein-Stimmen (1 Ja, 9 Enthaltungen) abgelehnt.
  • Der Haushaltsplan für 2020, der ein Minus von rund 17.000 Euro ausweist, wurde mit 65 Ja-Stimmen (4 Nein, 9 Enthaltungen) angenommen.
  • 2019 gab es fünf Versicherungsfälle, drei Sach- und zwei Personenschäden.
  • In seinem „Blick in die Zukunft“ nannte Dirk Horn als vordringliche Aufgaben unter anderen die Verbesserung des Ansehens des DMC in der Öffentlichkeit, das intensive Werben um neue Mitglieder auch durch Vereine und Mitglieder sowie die Anschaffung bzw. Erstellung einer neuen Verwaltungssoftware. Zum Schluss bat Horn die Mitglieder um regelmäßige, positive Posts rund um den Modellrennsport.
  • Der nächste DMC-Sportbundtag soll am 21./22. November 2020 stattfinden, voraussichtlich wieder in Hann. Münden.
  • VG-Referent Alex Noll bedankte sich ausdrücklich bei Daniel Thiele (AMC Hamm) für die Unterstützung in allen EFRA-Belangen.
  • ORE-Referent Robert Gillig überraschte zum Ende seines Jahresberichtes mit seiner Rücktrittserklärung. Satzungsgemäß wird der Posten zunächst kommissarisch besetzt.
  • Bei den Wahlen wurden Schatzmeisterin Sandra Langner (92 Ja/0 Nein/2 Enthaltungen), EG-Referent Thomas Kohmann (82/0/6) und Andreas Lamers (79/0/11 – bisher OR6-Obmann, jetzt OR6-Referent) wiedergewählt. Neuer Schriftführer ist Bernd Bohlen, der sich mit 44 Stimmen gegen den bisherigen Amtsinhaber Jörg Tönnies (26, 19 Enthaltungen) durchsetzte. Nach dem Rücktritt von Ralf Zeigermann wurde Peter Reichelsdörfer zum neuen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes gewählt, er setzte sich mit 40 Stimmen gegen Jörg Tönnies (23, 10 Enthaltungen) durch. Als zweiter Kassenprüfer neben Hans Peter Bock wurde Michael Müller gewählt, Ersatz-Klassenprüfer ist Uwe Klüver.

Der zweite Tag der jährlichen Delegierten-Versammlung begann pünktlich um 09:00 und wurde gegen 14:15 Uhr beendet. Wie üblich waren etliche SBT-Teilnehmer bereits am Samstagabend nach den Sektionssitzungen abgereist, so dass am Sonntag 27 „Stimmen“ – manche Delegierte haben mehr als eine „Stimme“ – fehlten (94 statt 121).

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