News / Rennen

VG10-Champion Marco Nenner: Danke an Papa Klaus

Als Titelverteidiger in der VG10 startet Marco Nenner in die neue Saison des Nitro-West-Masters (NWM) und somit ziert prestigeträchtige Startnummer „1“ seinen Shepherd Velox V10. „Nachdem ich in den Jahren zuvor viel Pech hatte, hat es im vergangenen Jahr endlich gepasst. Ich habe mich über den Titelgewinn riesig gefreut“, sagt Marco Nenner, der für die neue Saison vom RMC Düren zum MAC Walsum gewechselt ist.

Seine Ziele hat Marco Nenner, der bei den NWM-Rennen die gute Stimmung und das Teamgefühl schätzt, klar gesteckt: „Ich werde versuchen, den Titel erfolgreich zu verteidigen, auch wenn die Konkurrenz auf einem hohen Niveau fährt. Auch möchte ich bei den anderen Rennen gute Platzierungen erzielen.“ Sein Kalender ist gut gefüllt, denn der 27-Jährige aus Bornheim will so viele Rennen zum Nitro-West-Masters (NWM) und zur Sportkreis-Meisterschaft West (SMW) wie terminlich möglich bestreiten, darüber hinaus auch die Deutsche Meisterschaft in Munster und mindestens noch das ENS-Rennen in Ettlingen.

Marco Nenner bleibt der VG10 treu, auch oder gerade, weil die Klasse einen deutlichen Teilnehmerschwund verzeichnet. „An der Klasse VG10 gefällt mir, dass das Auto aussieht wie ein Tourenwagen und die Technik vergleichbar ist“, so der Motorsport- und Nürburgring-Fan. 2017 setzt er wieder auf Shepherd, fährt den aktuellen Velox V10 WC mit Orcan-Motoren, Sanwa-Elektronik, Matrix-Reifen, Brilliant-Sprit und Karossen von SLB.

Eine bedeutende Rolle im RC-Car-Leben des Marco Nenner spielt sein Vater Klaus. „Ohne ihn wäre ich gar nicht zu dem Hobby gekommen. Er ist früher selbst gefahren, und so bin ich mit RC Cars aufgewachsen, habe bei den Rennen und beim Schrauben zugeschaut“, erzählt Marco Nenner. „Wir hatten immer einen Tamya TA-02 nicht fahrfertig in der Vitrine stehen. Irgendwann habe ich dann solange genervt, bis mein Vater ihn fahrfertig machte und ich meine Runden im Hof drehen konnte. Der Nachbarsjunge bekam dann schnell auch ein Auto, denn alleine fahren ist ja langweilig. Schnell haben wir herausgefunden, dass es eine Halle in Erftstadt gibt. Zu Weihnachten bekam ich einen GM TC4 International. Dann wurde in der Halle der Faszination-Cup gefahren und es musste nochmal ein neues Auto her, ein Xray T2.“

Das war 2005, und bald fuhr er auf der Hallenbahn von Markus Knott in Erftstadt seine ersten Rennen. Ab 2007 folgten die ersten Verbrenner-Rennen. „Das erste größere Rennen war das Kyosho-Deutschland-Finale in Hamm, wo ich mit meinem Teamkollegen Markus Knott den vierten Platz im 60-minütigen Teamfinale erreicht habe“, erinnert sich Marco Nenner, der heute Dormagen und auch Düren als seine Lieblingsstrecken nennt. „Seitdem sind mein Vater und ich mit dem Nitro-Virus infiziert.“ Nachdem der Kyosho-World-Cup nicht mehr gefahren wurde, wechselte Nenner in die VG10.

Auch heute noch ist Papa Klaus für Marco Nenner unverzichtbar. „Wir wissen alle wie schwer es ohne einen festen Helfer ist und so kann ich nur Danke sagen, dass er mich die ganzen Jahre immer begleitet und unterstützt hat.“