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West-Motto: Gemeinsam sind wir stark!

Es ist keine neue Erkenntnis: Gemeinsam geht es besser und leichter. Im RC-Car-Sport ist jedoch nicht nur das Miteinander unter den Fahrern von Bedeutung, und zwar auf und neben der Strecke, sondern mehr und mehr auch unter den Vereinen bei der Durchführung von Rennen Wie in anderen Sportarten und in der Vereinswelt zunehmend üblich, müssen Aufgaben auf immer weniger Schultern verteilt werden, weil es immer schwieriger wird, Freiwillige zu finden, die bereit sind, mit anzupacken und notwendige Aufgaben zu übernehmen. Ein gutes Beispiel sind auch Spielgemeinschaften im Fussball, wo sich Vereine, die sich früher regelrecht bekämpft haben, aus Spielermangel zusammentun und eine gemeinsame Mannschaft auflaufen lassen. Und auch der große Motorsport dient mit seinen Veranstaltergemeinschaften durchaus als Vorbild. Im DMC-Sportkreis West wird die gegenseitige Unterstützung bewusst gefördert und koordiniert. In der Saison 2012 ist das Miteinander mehr denn je ausgeprägt.

Ein paar Beispiele: Der zweite Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West VG8 an diesem Wochenende wird vom MRC Alstaden Oberhausen ausgerichtet. Als Rennleiter fungiert jedoch Markus Pütz vom RMC Düren, die Technische Abnahme liegt in den Händen von Sven Budde und Markus Krohne, beide Mitglied des RT Harsewinkel, der auch Helfer für die Küche stellt. Eine Woche später beim SM-Lauf VG10 in Düren übernimmt Uwe Baldes (MSC Adenau) die Zeitnahme. Beim ersten Lauf zum Nitro-West-Masters am Pfingstwochenende erhält der ausrichtende RC Haltern maßgebliche Unterstützung durch den MAC Walsum, der für die sportliche Durchführung veantwortlich ist und mit Heinz Kroezemann auch den Rennleiter stellt.

Und weiter: Markus Funck vom MC Dortmund wird beim zweiten Lauf zum Nitro-West-Masters im Juni in Düren die Zeitnahme leiten. Ende Juni hat der MAC Walsum die Strecke des EVMC Velp im grenznahen Holland angemietet, um den dritten SM-Lauf VG10 auszurichten, mit Heinz Kroezemann als Rennleiter und Uwe Baldes als Zeitnehmer, während der EVMC für die Verpflegung sorgt. Auch das Anmieten einer Rennstrecke durch einen Verein, der keine Bahn (mehr) besitzt, ist eine mögliche Form von Kooperation, um einen attraktiven Rennkalender zu realisieren und andere Vereine zu entlasten. Beim vierten Lauf zum Nitro-West-Masters ebenfalls in Velp liegt die Ausrichtung in den Händen des MSC Adenau in Kooperation mit dem EVMC Velp, als Rennleiter wird - zum vierten Mal in dieser Saison - Markus Pütz im Einsatz sein, und die Zeitnahme übernimmt der international erfahrene Hugo Keller.

Diese Form der Kooperation und gegenseitigen Unterstützung soll weiter Schule machen. Es ist und bleibt aber unverzichtbar, dass sich wieder mehr Personen bereit erklären, die Schulungen zum Rennleiter und vor allem zum Zeitnehmer absolvieren und dann auch bereit sind, Einsätze in diesen wichtigen Positionen zu übernehmen, ohne die ein RC-Car-Rennen nicht möglich ist. Unverändertes Ziel im Westen ist es, einen festen Stamm aus Rennleitern, Zeitnehmern und TK´s zu formen, auf die die Vereine zurückgreifen können, sofern diese maßgeblichen Positionen nicht vereinsintern besetzt werden können.