NW Clubsport: Neues Layout des Ravensburgrings kommt gut an

Das neue Layout des Ravensburgring kommt gut an. Beim Trainingstag im Rahmen von Nitro-West-Clubsport des MCC Borgholzhausen haben etliche RC-Car-Piloten die geänderte Asphalt-Bahn unter die Räder genommen. Auch wenn der MCC Borgholzhausen auf eine höhere Beteiligung gehofft hatte, waren die Reaktionen auf den "Ravensburgring 2.0" durchweg positiv. Einer von denen, der den Kurs regelrecht genossen hat, war VG8-Routinier Udo Weiß, der mit seinem Shepherd Velox V8 etliche Runden drehte. "Nach kurzer Eingewöhnung hat mir der Kurs richtig viel Spaß gemacht", so Udo Weiß vom PMC Paderborn. Neben ultraschnellen VG8-Boliden gingen auch VG10-Tourenwagen, Elektro-Tourenwagen sowie GT8 und 1:5-er E-Bikes auf die Piste. Reichlich Zuschauer, die ebenso wie die Teilnahmer vom Verein mit Würstchen vom Grill, Brötchen, Kaffee und Kaltgetränken versorgt wurden, waren bei idealer Witterung am Streckenrand von den RC Cars fasziniert und informierten sich im Fahrerlager. "Wir hoffen, dass unser Ravensburgring auch über die regionalen Grenzen hinaus angenommen wird", so Holger Hinnendahl, de zweite Vorsitzende des MCC Borgholzhausen, der am 19./20. August erneut ein Rennen zum NRW Fun&Touring Cup ausrichtet.

Link: MCC Borgholzhausen

VG10S: DMC korrigiert Resorohr

Der DMC, der deutsche Dachverband für den Automodell-Rennsport, hat im aktuellen Reglement für die neue Klasse VG10S (VG10 Scale Sport) eine Korrektur vorgenommen. Als Resorohr für den Sonic/PSS-Motor ist ausschließlich das Resorohr mit der EFRA-Nummer 2679 zugelassen und nicht das im DMC-Handbuch aufgeführte Resorohr mit der EFRA-Homologationsnummer 2669. Für die Klasse HC10 im Nitro-West-Masters (NWM) ergibt sich daraus keine Änderung, weil gemäß NWM-Reglement nur das Resorohr mit der Nummer 2679 zugelassen ist.

NWM #2 @ Haltern: Racing meets Grillwurst

Nach einem tollen Auftaktwochenende beim AMC Hamm geht das Nitro-West-Masters (NWM) am Pfingstwochenende in die zweite Runde. Schauplatz ist der ADAC-Ring des RC Haltern, der inmitten des ADAC-Fahrsicherheitszentrum Westfalen gelegen ist. Auf der 234 Meter langen Asphalt-Bahn unweit des Ufers der Lippe gibt es zum fünften Mal seit dem Comeback 2012 spannendes Nitro-Racing, mehr noch, der RC Haltern lädt am Samstag nach Trainingsende gegen 18 Uhr erneut zur leckeren Grillwurst ein, quasi ein Nitro-West-Treff unter dem Motto "Racing meets Grillwurst".

Das NWM #2 am 03./04. Juni, ausgescxhrieben für die Klassen VG8, VG10, HC8 und HC10, wird wie schon der erste Lauf auch zur Sportkreis-Meisterschaft West VG10S, zum DMC Nitro-West Rookie-Cup und zur ProStockSeries West gewertet. Die Ausschreibung steht auf nitro-west.de zum Download zur Verfügung, die Online-Nennung unter myrcm.nitro-west.de ist bereits freigeschaltet. Nennschluss ist am 31. Mai um 23.59 Uhr.

Links: Nennung | Ausschreibung | RC Haltern

NW-Clubsport: Training am 01. Mai in Borgholzhausen

Nitro-West-Clubsport lockt am Mai-Feiertag Verbrenner-Glattbahn-Piloten nach Borgholzhausen: Am Montag, 01. Mai, lädt der MCC Borgholzhausen auf seinem Ravensburgring zum ausgiebigen Training für die Klassen VG8 und VG10 sowie Elektro und Biker ein. Dabei präsentiert sich die knapp 200 Meter lange Rennstrecke mit einem geänderten, flüssigem Layout. An diesem Trainingstag wird die Zeitnahme in Betrieb sein, zudem werden Getränke und Bratwürstchen angeboten. Borgholzhausen liegt zwischen Bielefeld und Gütrsloh nördlich von Halle in Westfalen, die Rennstrecke befindet sich in der Bahnhofstraße (GPS 82.089203, 8.275583).

Die neue Initiative Nitro-West-Clubsport soll interessierten Fahrern von Verbrenner-Glattbahn-Fahrzeugen in den Maßstäben 1:8 und 1:10 die Möglichkeit eröffnen, bei Rennen auf Vereinsebene oder einfach bei Verabredungen zum Training einzusteigen und sich langsam an die Teilnahme zum Beispiel an den Rennen zum Nitro-West-Masters heranzutasten.

Link: MCC Borgholzhausen 

DMC Nitro-West Rookie-Cup: Starke Show mit Sieg und Podium

Jugend forsch(t): Mit einem Wow-Effekt endete der zweite Lauf zum „DMC Nitro-West Rookie-Cup“. Beim Nitro-West-Masters #1, ausgerichtet vom AMC Hamm, lieferten drei Jugendliche eine eindrucksvolle Corstellung. Am Ende des HC8-Finalrennens brillierte der Nachwuchs mit dem Sieg, zwei Fahrern auf dem Podium und drei Talenten auf den ersten sieben Plätzen.

Das Finale der HC8 wurde zur großen Show des David Kröger. Der 15-Jährige vom MRT Unna hatte in den drei Vorläufen als Fünfter die Direktqualifikation noch knapp verpasst, schaffte aber mit einem Sieg im Halbfinale A locker den Sprung in den Endlauf. Gleich nach dem Start etablierte er sich an dritter Position, rückte in der 19. Runde auf Rang zwei vor und wurde nach 58 Runden erstmals als Spitzenreiter geführt. Fortan stand der junge Shepherd-Pilot massiv unter Druck. Vor allem Ingo Braun (RMC Düren/Serpent) als auch Waldemar Liedke (MAC Walsum/Mugen), die beide früh ans Ende des Feldes zurückgefallen waren, drängten zurück an die Spitze. Braun attackierte intensiv, touchierte auch den Kröger´schen Velox V8, der daraufhin zur Reparatur an die Boxen musste, aber letztlich zerlegte der Titelverteidiger seinen 977 eingangs Steilkehre und war zweieinhalb Minuten vor der Zielflagge aus dem Rennen. Während Papa Thomas in der Boxengasse nervös vom rechten aufs linke Bein hüpfte, blieb sein Junior cool, geradezu eiskalt und unbeeindruckt drehte er seine Runden. Daran konnte auch Liedke nichts ändern, der ihm sogar im vorletzten Umlauf noch ungestüm ins Heck fuhr. Alle Angriffe von „Waldi“ nützten nichts, David Kröger, aufgestiegen aus dem Tamiya-Fighter-Cup, brachte seinen ersten Sieg in der VG8/HC8-Kategorie mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,402 Sekunden eindrucksvoll ins Ziel.

Happy und stolz wie Papa Thomas Kröger war auch Andreas Klaus. Sein Sohn Ben, 14 Jahre jung, erkämpfte in den Vorläufen den achten Platz, glänzte mit dem Sieg in seinem Halbfinale und erteilte im Finalrennen über 30 Minuten wie Clubkamerad David den Routiniers eine Lehrstunde, dass man ein Rennen vor allem zu Ende fahren muss. Das schafften im HC8-Finale gerade einmal drei Piloten. Ben Klaus, der mit seinem ARC früh die vierte Position einnahm, eroberte in überzeugender Manier den dritten Platz auf dem Podium.

Pieter Beekman (RIMAR) wurde nach den Vorläufen an 13. Position notiert und qualifizierte sich als Vierter des Halbfinale B für den Endlauf. Weder Vater Marcel noch Sohn hatten jedoch den Finaleinzug realisiert und so stürmten beide etwas überrascht und unvorbereitet zum Start, ohne Vorbereitung und ohne Vorbereitungszeit. Der 17-jährige Pieter Beekman fuhr mit seinem Shepherd immerhin bis auf den fünften Rang vor, ehe sein Rennen kurz vor Halbzeit endete, was letztlich Rang sieben bedeutete.

Nach zwei von acht Rennen zum „DMC Nitro-West Rookie-Cup“ führt David Kröger mit 18,71 Punkten vor Ben Klaus (11,53), Pieter Beekman (6,18) und Augustin Mejor (1,396).

Ach ja, die Väter: Da war die Reihenfolge umgekehrt zum Abschneiden der Söhne. Marcel Beekman (RIMAR/Shepherd) fuhr im HC10-Finale auf den sechsten Platz, Andreas Klaus (MRT Unna/ARC) wurde 13. in der HC8 und Thomas Kröger (MRT Unna/Shepherd) 17. In der VG8. Am Ende überwog sowieso der Stolz über den eigenen Schmerz der Erkenntnis, dass die Söhne ihnen den Rang ablaufen und die über Jahre geformte Hackordnung mächtig und unwiderstehlich durcheinanderwirbeln.

Als dritter Lauf wird der zweite Lauf zur Sportkreis-Meisterschaft West am 13./14. Mai beim MCC Rhein-Ahr in Bad Breisig gewertet.

Links: Punktetabelle | Reglement

NWM #1 @ Hamm: 64 Starter beim Vollgas-Fest

Mit einem großen Starterfeld mit 64 RC-Car-Piloten geht das Nitro-West-Masters am Wochenende (22./23. April) in seine neunte Saison. Beim ersten von sechs Saisonläufen, der vom AMC Hamm auf seiner schnellen und 310 Meter langen Strecke ausgerichtet wird, ist die VG8 mit 20 Startern die stärkste Klasse. Mit insgesamt 35 Fahrern, 18 in der HC8 und 17 in der HC10, bilden die beiden Hobby-Cup-Klassen mit kostengünstigen Einheitsmotoren einmal mehr das Rückgrat des Verbrenner-Glattbahn-Rennsports. Mit nur neun Startern erlebt die VG10 einen fortgesetzten Teilnehmerschwund.

Wie im Nitro-West-Masters seit Jahren üblich, gibt es auch in diesem Jahr wieder bei allen Rennen eine "for free"-Aktion. In Hamm werden am Sonntagnachmittag kostenfrei leckere Waffeln ausgegeben, die den Teilnehmern das Wochenende versüsses sollen.

Das NWM #1 ist gleichzeitig der Auftakt zur neuen Sportkreis-Meisterschaft West der Klasse VG10-Sport und zur ProStockSeries West sowie der zweite Lauf zum "DMC Nitro-West Rookie-Cup". Am Samstag wird von neun bis 19 Uhr ausgiebig traioniert werden, am Sonntagmorgen begrüßen AMC-Rennleiter Daniel Thiele und NW-Organisator Uwe Baldes die Teilnehmer zunächst zum Gruppenfoto und dann zur Fahrerbesprechung, ehe um 09.00 Uhr die Action beginnt, wie immer im Nitro-West-Masters mit drei Vorläufen über je sieben Mimuten mit Wertung der drei besten zusammenhängend gefahrenen Runden.

Alle Ergebnisse vom NWM #1 @ Hamm können unter myrcm.nitro-west.de live verfolgt werden.

Link: NWM #1 Livestream

VG10-Champion Marco Nenner: Danke an Papa Klaus

Als Titelverteidiger in der VG10 startet Marco Nenner in die neue Saison des Nitro-West-Masters (NWM) und somit ziert prestigeträchtige Startnummer „1“ seinen Shepherd Velox V10. „Nachdem ich in den Jahren zuvor viel Pech hatte, hat es im vergangenen Jahr endlich gepasst. Ich habe mich über den Titelgewinn riesig gefreut“, sagt Marco Nenner, der für die neue Saison vom RMC Düren zum MAC Walsum gewechselt ist.

Seine Ziele hat Marco Nenner, der bei den NWM-Rennen die gute Stimmung und das Teamgefühl schätzt, klar gesteckt: „Ich werde versuchen, den Titel erfolgreich zu verteidigen, auch wenn die Konkurrenz auf einem hohen Niveau fährt. Auch möchte ich bei den anderen Rennen gute Platzierungen erzielen.“ Sein Kalender ist gut gefüllt, denn der 27-Jährige aus Bornheim will so viele Rennen zum Nitro-West-Masters (NWM) und zur Sportkreis-Meisterschaft West (SMW) wie terminlich möglich bestreiten, darüber hinaus auch die Deutsche Meisterschaft in Munster und mindestens noch das ENS-Rennen in Ettlingen.

Marco Nenner bleibt der VG10 treu, auch oder gerade, weil die Klasse einen deutlichen Teilnehmerschwund verzeichnet. „An der Klasse VG10 gefällt mir, dass das Auto aussieht wie ein Tourenwagen und die Technik vergleichbar ist“, so der Motorsport- und Nürburgring-Fan. 2017 setzt er wieder auf Shepherd, fährt den aktuellen Velox V10 WC mit Orcan-Motoren, Sanwa-Elektronik, Matrix-Reifen, Brilliant-Sprit und Karossen von SLB.

Eine bedeutende Rolle im RC-Car-Leben des Marco Nenner spielt sein Vater Klaus. „Ohne ihn wäre ich gar nicht zu dem Hobby gekommen. Er ist früher selbst gefahren, und so bin ich mit RC Cars aufgewachsen, habe bei den Rennen und beim Schrauben zugeschaut“, erzählt Marco Nenner. „Wir hatten immer einen Tamya TA-02 nicht fahrfertig in der Vitrine stehen. Irgendwann habe ich dann solange genervt, bis mein Vater ihn fahrfertig machte und ich meine Runden im Hof drehen konnte. Der Nachbarsjunge bekam dann schnell auch ein Auto, denn alleine fahren ist ja langweilig. Schnell haben wir herausgefunden, dass es eine Halle in Erftstadt gibt. Zu Weihnachten bekam ich einen GM TC4 International. Dann wurde in der Halle der Faszination-Cup gefahren und es musste nochmal ein neues Auto her, ein Xray T2.“

Das war 2005, und bald fuhr er auf der Hallenbahn von Markus Knott in Erftstadt seine ersten Rennen. Ab 2007 folgten die ersten Verbrenner-Rennen. „Das erste größere Rennen war das Kyosho-Deutschland-Finale in Hamm, wo ich mit meinem Teamkollegen Markus Knott den vierten Platz im 60-minütigen Teamfinale erreicht habe“, erinnert sich Marco Nenner, der heute Dormagen und auch Düren als seine Lieblingsstrecken nennt. „Seitdem sind mein Vater und ich mit dem Nitro-Virus infiziert.“ Nachdem der Kyosho-World-Cup nicht mehr gefahren wurde, wechselte Nenner in die VG10.

Auch heute noch ist Papa Klaus für Marco Nenner unverzichtbar. „Wir wissen alle wie schwer es ohne einen festen Helfer ist und so kann ich nur Danke sagen, dass er mich die ganzen Jahre immer begleitet und unterstützt hat.“

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