Technisches Reglement: Mindestgewicht VG8 bleibt für 2012 bei 2500 Gramm

Das Mindestgewicht für Fahrzeuge der Klasse VG8 bleibt für die Saison 2012 unverändert bei 2500 Gramm. Diese Entscheidung wurde in einer E-Mail-Abstimmung von der VG-Referentin, dem Präsidenten und Vizepräsidenten sowie den VG-Referenten der Sportkreise getroffen. Damit folgt der Deutsche Minicar-Club e.V. (DMC) dem europäischen Verband EFRA, der unlängst darüber informiert hatte, dass die Absenkung der Mindestgewichte für die VG8 von 2500 auf 2400 Gramm sowie für die VG10 von 1700 auf 1550 Gramm nicht ab sofort sondern erst ab 2013 gelten wird. Auf dem DMC-Sportbundtag im Dezember war die VG-Sektion der Reduzierung des VG8-Gewichtes zunächst gefolgt, während der Antrag zur Reduzierung des VG10-Gewichtes zurückgezogen worden war.

2. Nitro-West-Treff: Am 02. März in Oberhausen

Die Kältewelle ist endlich vorbei und das Thermometer hat einen spürbaren Sprung nach oben gemacht. Noch läßt das Wetter kein Outdoor-Racing zu, doch der Countdown läuft: Am Sonntag, 08. April, wird die Verbrenner-Saison mit dem Nitro-West-Warmup auf der Rennstrecke des MRC Alstaden Oberhausen e.V. eröffnet. Der Winter lieferte nicht nur neue Regeln sondern auch reichlich Diskussionsstoff. Daher laden nitro-west.de und der MRC Alstaden Oberhausen e.V. ein zum 2. Nitro-West-Treff, einem Informations- und Gesprächsabend am Freitag, 02. März, von 19 bis gegen 22 Uhr in der beliebten Grillhütte auf dem MRC-Gelände am Förderturm. Zu diesen Nitro-Talks, die vor einem Jahr erstmals erfolgrich durchgeführt wurden, sind in erster Linie RC-Car-Piloten der Klassen VG8, VG10, HC8 und KWC aus dem Sportkreis West eingeladen.

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Schulung am 26. Februar: Rennleiter - mehr als nur die Fahne schwenken

Rennleiter sind nicht nur für eine regelgerechte Durchführung von Rennen zuständig, sondern sie tragen die grundsätzliche Verantwortung für eine Veranstaltung. Das reicht von der ordnungsgemäßen Anmeldung der Veranstaltung beim DMC bis hin zur Einhaltung von Hygiene-Richtlinien des Küchenpersonals, Einhaltung der Entsorgungsvorgaben, Anmeldung des Betriebs einer Beschallungsanlage, um nur einige Punkte zu nennen. Auch der ausreichende Versicherungsschutz, zum Beispiel wenn ein Teilnehmer nicht Mitglied im DMC ist, zählt zu den Pflichten eines Rennleiters, der im Falle eines Versicherungsschadens in der Verantwortung ist. Rennleiter sein bedeutet also weit mehr als eine Fahrerbesprechung abzuhalten, Rennen zu starten und abzuwinken, Ergebnisse zu prüfen sowie am Ende die Pokale zu verteilen. Besondere Bedeutung kommt der Beobachtung des Rennbetriebes zu und damit auch das Ermahnen, Verwarnen und Aussprechen von Strafen zur rechten Zeit, um faire Rennen zu gewährleisten. Die Rennleiter-Funktion auszuüben ist eine umfassende Aufgabe, die einer breitgefassten Schulung bedarf. Am Sonntag, 26. Februar, steht die nächste Rennleiter-Schulung im Sportkreis-West auf dem Programm, sowohl die komplette Ausbildung inklusiv schriftlicher Prüfung zum Erwerb der Rennleiter-Lizenz des DMC als auch die Nachschulung von Rennleitern, deren Ausweis abläuft oder schon abgelaufen ist. Die Schulung findet von 10.30 bis ca. 17.00 Uhr in Moers statt.

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Oberhausen ade: Das traurige Ende ist eingeläutet

Die Weltwirtschaftskrise 2009 hatte das Ende noch einmal aufgeschoben, aber jetzt ist es endgültig: Die traditionsreiche Rennstrecke des MRC Alstaden Oberhausen e.V. muss einer Fabrikhalle weichen. 2012 wird die letzte Rennsaison sein, ab Mitte 2013 erfolgt der Rückbau bzw. der Abbruch der populären RC-Anlage gegenüber des BERO-Centers inmitten der Ruhrpott-Stadt. Mit vereinten Kräften wird ein neues Gelände gesucht, denn die über 100 Mitglieder des MRC sind fest entschlossen, eine neue Strecke zu bauen.

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Sportkreistag West beschließt moderate Nenngelderhöhung

Die Erhöhung des Nenngeldes im DMC-Sportkreis West ist überaus moderat ausgefallen. Nachdem im November der Sportbundtag eine Erhöhung von 18,00 Euro auf maximal 23,00 Euro beschlossen hatte, einigten sich beim Sportkreistag West am Samstag in Moers die anwesenden Vereine auf eine Obergrenze von 20,00 Euro. Das bedeutet, dass bei Läufen zu den Sportkreis-Meisterschaften West künftig zwei Euro mehr erhoben werden, bei Rennen zum Nitro-West-Masters bleibt es bei 20,00 Euro, wobei davon die Vereine eine Drei-Euro-Gebühr zur Finanzierung der Meisterfeier abführen. Darüber hinaus wurde der Terminkalender „Verbrenner-Glattbahn 2012“ bestätigt.

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Warm-ups: 21. Juli in Munster, 12. August in Dormagen

Traditionell gibt es auch 2012 vor den Deutschen Meisterschaften VG10 und VG8 jeweils ein Warm-up: Am 20./21. Juli findet auf der Rennstrecke des MC Munster das Warm-up zur DM VG10 statt, und zwar im Rahmen des fünften Laufes zur Sportkreis-Meisterschaft Nord (VG8, VG10) bzw. der Norddeutschen Meisterschaft. Das Warm-up zur DM VG8 bietet der MCK Dormagen am 11./12. August im Rahmen des dritten Laufes zum Nitro-West-Masters (VG8, VG10, HC8) an. Die beiden Warm-ups bieten gute Möglichkeiten, sich bereits im Vorfeld der Deutschen Meisterschaften auf die jeweilige Rennstrecke einzuschießen. Die DM VG10 wird vom 30. August bis 02. September in Munster bei Soltau in der Lüneburger Heide ausgetragen, die DM VG8 zwei Wochen später vom 13. bis 16. September in Dormagen vor den Toren von Köln.

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Rennstrecken im Westen: MCC Borgholzhausen baut seine Bahn aus

Das Rennstrecken-Angebot im Westen bekommt Zuwachs: Der MCC Borgholzhausen wird seine bereits seit 2003 bestehende Rennstrecke erheblich ausbauen. Dadurch wird der so genannte Ravensburgring auch für größere Rennveranstaltungen wie Läufe zur Sportkreis-Meisterschaft West oder zum Nitro-West-Masters nutzbar sein.

Die Planungen für die Streckenerweiterung laufen bereits seit einen Jahr. Schließlich wurde ein entsprechender Bauantrag erstellt, dem der Rat der Stadt Borgholzhausen Ende 2011 zugestimmt hat. Die Rennstrecken-Fläche wird von 700 auf 1200 Quadratmeter erweitert. Auch wenn derzeit noch diverse Layouts diskutiert werden, so gehen Sven Schmidt und Andreas Mulack, der erste und zweite Vorsitzende des MCC Borgholzhausen, davon aus, dass die Streckenlänge von derzeit 130 auf etwa 210 Meter – bei einer Streckenbreite von vier Metern – anwächst und die Länge der Geraden 50 anstatt 30 Meter betragen wird. Als neuer Fahrerstand wird ein 12 Meter langer Container dienen, in dem auch die Rennleitung mit Zeitnahme untergebracht wird. Für das neue Fahrerlager sollen sieben Carports errichtet werden, die jeweils neun Fahrern einen Arbeitsplatz bieten. Im Zuge der Erweiterung, über die auch in der regionalen Presse bereits berichtet wurde, wird auch eine Lärmschutzwand von 2,0 auf 2,5 Meter erhöht werden, um einem schalltechnischen Gutachten des TÜV Hannover zu genügen.

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