Nitro-West-Warmup: Viele Runden und gute Laune in Oberhausen

„Suuuuuuper Tag. Geiles Wetter … geniale Stimmung …“ So lautete das treffliche Fazit von Thomas Kröger in Facebook nach dem Nitro-West-Warmup. Die Sonne strahlte unerwartet üppig über Oberhausen und das verfehlte seine Wirkung auf der RC-Rennstrecke und im Fahrerlager des MRC Alstaden e.V. nicht. Beim Nitro-West-Warmup, dem exklusiven Testtag für die Klassen VG8, VG10, HC8 und KWC, herrschte am Ostersonntag ein munteres Treiben. Viele Runden wurden gefahren, und die Laune hätte allseits nicht besser sein können. Trotz der bescheidenen Wettervorhersage und trotz Ostern gaben über 30 Nitro-Racer beherzt Vollgas. Die Vorfreude auf die Verbrenner-Glattbahn-Saison war unübersehbar.

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Nitro-West-Masters: Sonic-Kombo in der HC8 zugelassen

Nach einem ausführlichen Vergleichstest steht fest: In der Klasse HC8 (Hobby-Cup 1/8) im Rahmen des Nitro-West-Masters wird 2012 neben dem Novarossi N21-5T auch der neue Sonic ProStock.21 zugelassen. Die Zulassung gilt ab dem ersten Lauf am Pfingstwochenende in Haltern. Den Vergleichstest absolvierte Thilo-Alexander Tödtmann unlängst auf der diesjährigen DM-Strecke des MCK e.V. in Dormagen und fuhr dabei sowohl die Novarossi-Kombo als auch die Sonic-Kombo, wobei er den neuen Sonic-Motor zunächst ausgiebig eingefahern war. Bei optimalen Bedingungen und Außentemperaturen jenseits von 20 Grad simulierte er jeweils einen Fünf-Minuten-Vorlauf. Mit dem Novarossi-Triebwerk erreichte er eine Rundenbestzeit von 15,4 Sekunden, mit dem Sonic-Motor von 15,3 Sekunden. Am Ende der Fahrzeit registrierte er am Novarossi-Motor eine Temperatur von 116 Grad, beim Sonic-Motor von 106 Grad - was einem durchaus typischen Unterschied zwischen Motoren der beiden führenden Hersteller Novarossi und Picco (Sonic) entspricht. "Beide Motoern sind sehr einfach in der Handhabung. In der Endgeschwindigkeit sind beide Motoren identisch, es war kein Unterschied feststellbar, auch die Rundenzeiten waren ja quasi identisch. Der Sonic schien etwas mehr Drehmoment zu haben, das dürfte jedoch daran liegen, dass der Sonic-Motor noch neu war. Auch ein neuer Novarossi-Motor hat zu Beginn mehr Drehmoment, verliert dann nach etwa zwei Litern jedoch etwas, was bei dem Sonic-Motor vermutlich ähnlch sein dürfte", zog Thilo-Alexander Tödtmann, 2011 bei drei HC8-Starts zweimal Sieger und einmal Zweiter, ein positives Fazit und empfahl abschließend die Zulassung beider Motoren in der HC8. Auch die Überprüfung des Sonic-Motors durch Motor-Spezialist Karl-Heinz Meister, der auch bei den HC8-Läufen 2012 die Motoren kontrollieren wird, ergaben keinen Anlass, den Motor nicht zu zu lassen. "Beide Motoern sind sehr ähnlich und machen beide einen sehr guten Eindruck", so Karl-Heinz Meister.

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Update: Hepp und Lehmann mit der prestigeträchtigen Nummer 1

Ob in der Formel 1 oder der DTM oder wo auch immer: Mit der Startnummer eins an den Start gehen zu können ist eine besondere Auszeichnung, denn sie steht für den Erfolg in der vergangenen Saison und in der Regel gebührt diese prestigeträchtige Startnummer dem Titelverteidiger. Seit 2010 werden im Sportkreis West für die Verbrenner-Glattbahn-Starter in den Maßstäben 1:8 und 1:10 permanente Startnummern vergeben, die für die ganze Saison gelten, sowohl für die Läufe zur Sportkreis-Meisterschaft als auch für die Rennen zum Nitro-West-Masters. Vergeben werden sie nach der Endrangliste der Sportkreis-Meisterschaften des Vorjahres, und ergänzend erhalten auch regelmäßige Teilnehmer aus dem Nitro-West-Masters ihre permanente Startnummer bereits vor der Saison zugeteilt. Die Nummer "1" tragen 2012 Tobias Hepp als Titelverteidiger in der Sportkreis-Meisterschaft VG8 (Klasse 1) sowie Benjamin "Benny" Lehmann als Titelverteidiger in der Sportkreis-Meisterschaft West VG10.

 

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Haltern: Das erste Transponder-Signal seit 2003

Der nächste Schritt zum Comeback: Erstmals seit 2003 gab es am Donnerstag vergangener Woche auf der RC-Car-Rennstrecke in Haltern wieder ein Transponder-Signal. Wenige Tage zuvor hatte die engagierte VG5-Gruppe des Rallye-Club Haltern e.V. eine neue Zeitmessschleife und eine neue Leitung zum Rennleitungsraum im Fahrerstand verlegt. Der Systemcheck verlief erfolgreich, wenn auch nicht ganz problemlos. Heinz Kroezemann, Vorsitzender des DMC-Sportkreises West, höchstpersönlich verlötete die Anschlüsse der Schleife. Schwieriger war das Anbringen eines neuen BNC-Steckers am Kabel in der Zeitnahme. Der Original-Stecker hatte entfernt werden müssen, um das Kabel durch den engen und über die Jahre auch etwas verschmutzten Schlauch zu schieben, der als Kabelkanal vom Kabelschacht zwischen den beiden Fahrspuren unter der Fahrbahn bis in die Rennleitung führte. Unter den mitgebrachten Steckern war letztlich doch nicht der Richtige, aber mit einem kleinen Trick und etwas Improvisationstalent von Heinz Kroezemann klappte es dann doch noch mit dem Transpondersignal - und Kroezemann, Stefan Nowicki sowie Uwe Baldes konnten aufatmen. Der richtige BNC-Stecker ist bereits unterwegs und wird rechtzeitig vor dem Lauf zum Nitro-West-Masters am Pfingstwochenende angebracht. Daumen hoch also für die neue Zeitmessschleife in Haltern!

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April April! EFRA-Beschluss für VG8 und VG10: Hohlkammerreifen statt Moosgummi

In den vergangenen Wochen war es extrem ruhig um die EFRA. Nach dem Rücktritt von VG10-Referent Franky Noens schien der europäische RC-Car-Verband wie gelähmt, schienen Präsident Dallas Matthiesen und VG8-Referent Sander de Graaf förmlich untergetaucht. Gerade in der immer heftiger werdenden Diskussion um Reifenhaftmittel, die das Lager der Nitro-Onroad-Piloten regelrecht zu spalten drohte, agierte die EFRA bislang mehr als unglücklich, erwies sich teilweise sogar als unfähig. Und jetzt, quasi pünktlich zu Saisonbeginn, sorgt die EFRA für einen Paukenschlag: Moosgummi-Reifen werden für die Klassen VG8 und VG10 verboten, stattdessen werden für beide Kategorien Hohlkammerreifen vorgeschrieben. Noch ist offen, wie schnell der Beschluss umgesetzt werden kann, doch die Marschroute der EFRA ist offenbar klar: Die beiden diesjährigen A-Europameisterschaften – VG8 in Portugal und VG10 in Italien – werden bereits mit Hohlkammerreifen ausgetragen, die als Einheitsreifen ausgegeben werden.

Mit diesem Beschluss schockiert die EFRA die Szene, denn die Verwendung von Hohlkammerreifen galt bislang als unvorstellbar. Doch die EFRA sieht darin die einzige Chance, bei den Reifen verlässliche Kontrollen und die Umsetzung von Einheitsreifen zu realisieren. Dabei übt die EFRA auch den Schulterschluss mit den nationalen Verbänden, die bei der Beschlussfassung entsprechend den gültigen Statuten mit im Boot war. Auch der DMC war eingebunden, obwohl er sich mit seiner Resolution zu den Haftmittel-Beschlüssen bei der EFRA-Jahressitzung im November 2011 in Brüssel den nachhaltigen Zorn von Matthiesen und Co. zugezogen hatte.

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Streckenumbau: Ortstermin in Borgholzhausen

Der MCC Borgholzhausen hat Großes vor: den kompletten Umbau seiner bereits seit vielen Jahren bestehenden RC-Rennstrecke. Die Planungen und Arbeiten schreiten bereits gut voran, denn die erforderlichen Genehmigungen liegen vor, die Finanzierung steht und die alte Anlage ist schon abgebaut. Im nächsten Schritt rückt bereits in den kommenden Tagen der Bagger an - sozusagen als offizieller Spatenstich. Der Verein um den Vorsitzenden Sven Schmidt will nichts dem Zufall überlassen und sucht auch den Rat von erfahrenen RC-Car-Piloten. So kam es am Donnerstag zu einem Ortstermin mit den MCC-lern Sven Schmidt, Ferdinand Reineke und Jörg Kleineberg sowie Heinz Kroezemann (Vorsitzender Sportkreis West), Karl-Heinz Meister und Uwe Baldes. Bei der Begehung des Geländes erklärte das MCC-Trio die Details der neuen Anlage. Position des Fahrerstandes, Boxengasse, Arbeitsbereich Boxengasse, Zeitmessschleife, Fahrerlager, Anzahl der Arbeitsplätze, Schallschutz, Layout der Strecke, Streckenbegrenzungen, Curbs, Umzäunung, Position und Absicherung der Streckenposten etc. - all das wurde ausgiebig diskutiert und die örtlichen Begebenheiten entsprechend unter die Lupe genommen. Für die richtige Position des Fahrerstandes stellte sich das Sextett sogar an entsprechender Stelle auf, um zu prüfen, ob alle Streckenpunkte für jeden Fahrer gleichermassen gut einsehbar sind. MCC-Chef Sven Schmidt. "Das Beispiel Position des Fahrerstandes hat gezeigt, wie wichtig dieser Ortstermin gerade in einem so frühen Stadium des Neubaus war. Wir haben alle Anregungen aufgenommen und sind sehr dankbar dafür."

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Haltern rüstet sich für das Comeback

Am Pflingstwochende ist es soweit, dann feiert die Rennstrecke des Rallye-Club Haltern e.V. im ADAC sein Comeback. Der Saisonauftakt zum Nitro-West-Masters am 26./27. Mai wird ist das erste Rennen auf der 234-Meter-Bahn seit 2003. Nachdem bereits Ende vergangenen Jahres einige Asphalt- und Farbarbeiten an der Strecke durchgeführt worden waren, um den Traditionskurs in altem Glanz erstrahlen zu lassen, arbeiten die Mitglieder und Helfer des RC Haltern, allen voran die Gruppe der VG5-Piloten, die diesen Kurs wieder zum Leben erweckt haben, mit bemerkenswertem Einsatz gleich an mehreren Fronten.

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