DM @ Dormagen: Training noch bis zum 07. September möglich

Auch nach dem DM-Warmup im Rahmen des Nitro-West-Masters am 11./12. August bieten sich noch reichlich Möglichkeiten, auf der 268-Meter-Strecke des MCK e.V. in Dormagen im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft VG8 (13. bis 16. September) zu trainieren. Training ist noch bis einschließlich Freitag, 07. September möglich. Unmittelbar vor der DM ist die Strecke von Samstag bis Mittwoch (08. bis 12. September) für DM-Teilnehmer gesperrt. Die MCK-Anlage an der A57 ist allerdings nicht grundsätzlich geöffnet, es bedarf der unmittelbaren Absprache, um sicherzustellen, dass der Zugang zur Strecke geregelt ist oder keine Arbeiten an der Strecke (u.a. sind noch Maler-Arbeiten vorgesehen) ein Training nicht zulassen. Da bis zur DM keine weiteren Rennen beim MCK auf dem Programm stehen, steht de Bahn auch an den noch ausstehenden Wochenenden für Training zur Verfügung, auch hier empfiehlt sich jedoch eine vorherige Absprache. Grundsätzlich ist das Training zwischen 10 und 19 Uhr gestattet, außerhalb dieser Zeiten gilt eine strikte Motorenruhe. Die Tagesgebühr für VG8-Gastfahrer beträgt fünf Euro. Da das MCK-Gelände nicht erschlossen ist, ist Strom (230V, 12V) an Trainingstagen in der Regel nicht verfügbar, auch die Cafeteria ist nicht geöffnet.

Nitro-West-Masters: Luigi Pili für zwei Jahre gesperrt

Luigi Pili (DMC #6089) ist für zwei Jahre von der Teilnahme an Rennen zum Nitro-West-Masters ausgeschlossen worden. Der Niederländer hatte beim dritten Lauf zum Nitro-West-Masters am 12. August 2012 beim MCK e.V. in Dormagen nach dem dritten und letzten Vorlauf die Abgabe seines in diesem Vorlauf gefahrenen Reifensatzes verweigert und diese Reifen somit einer Kontrolle entzogen. Das Verweigern einer Kontrolle ist - wie auch im großen Motorsport oder bei Dopingkontrollen - ein schweres Vergehen und gleichzusetzen mit einem Verstoß gegen das gültige Reglement, in diesem Fall das Verbot von Reifenhaftmitteln. Luigi Pili, der zudem vom Rennen in Dormagen ausgeschlossen wurde, darf erst ab dem 13. August 2014 wieder an Läufen zum Nitro-West-Masters teilnehmen.

Das Reglement zum Nitro-West-Masters 2012 läßt technische Kontrollen zu jeder Zeit zu und sieht bei einem Verstoß gegen das Haftmittelverbot eine zweijährige Sperre für die Rennen zum Nitro-West-Masters vor. Darauf war in Dormagen auch in der Fahrerbesprechung ausdrücklich hingewiesen worden. Bereits bei den vorangegangenen NWM-Läufen in Haltern und Düren waren nach den Vorläufen und nach den Finalläufen in allen drei Klassen stichprobenartige Kontrollen durchgeführt worden und Reifen zur Prüfung durch den DMC-Präsidenten Fredy Dietrich einbehalten worden. Bei den bisherigen Kontrollen war das Prüfergebnis durchweg negativ. Nach der Prüfung erhalten die betroffenen Fahrer ihre Reifen wieder zurück.

EM VG10: Xray, Novarossi, Matrix, MLC mit größten Marktanteilen

Manuel Huber ist nicht der einzige große Sieger bei der Europameisterschaft (A) VG10, sondern auch Xray, Novarossi, Matrix und MLC können sich als Gewinner fühlen, den die Produkte dieser Marken liegen in der Material-Statistik für Chassis, Motoren, Reifen und Sprit klar vorne.

Chassis: Den größten Marktanteil dieser EM überhaupt hatte Xray mit 45 NT1-Chassis - das sind 44 Prozent des Starterfeldes. Dahinter folgten Capricorn (16%) und Serpent (15%).

Reifen: Sehr deutlich sind auch bei den Reifen die Marktanteile verteilt. 42 Fahrer (43%) setzten auf Matrix. Es folgen Hotrace (15%) sowie Enneti und Capricorn (je 8%).

Sprit: Auf einen Marktanteil von 30 Prozent kommt MLC (Collari) als Spritlieferant. Der stärkste Wettbewerber ist Runner Time (16%) vor Xceed (8%) sowie Capricorn und Orcan (je 7%).

Motoren: Der Vorsprung von Marktführer Novarossi (28 Fahrer, 25%) ist nicht so deutich. Max verzeichnet 15 Prozent, auf den weiteren Plätzen folgen Gimar (12%), Orcan (11%) und Sonic (6%).

EM VG10: Österreicher Huber Europameister - Wischnewski Fünfter vor Kröber

Der neue Europameister (A) VG10 heißt Manuel Huber, und die deutsche Fahne hielten im Finale im Mini-Autodromo "L.Collari" im italienischen Cassino Dirk Wischnewski als Fünfter und Rico Kröber als Sechster hoch. Den Österreicher Manuel Huber, Elfter nach den Vorläufen, hatte wohl niemand wirklich auf dem Zettel, doch der Xray-Pilot setzte sich im Finale über 45 Minuten gegen die favorisierten Jilles Groskamp und Alessio Mazzeo durch, er siegte mit 171 Runden. Mit einer Runde Rückstand, in Wirklichkeit aber keine vier Sekunden zurück, fuhr der Italiener Mario Spiniello ebenfalls mit Xray auf den zweiten Platz. Das Besonsdere: Spiniello kam vom 31. Vorlaufrang, wurde im Achtelfinale Dritter hinter Toni Gruber, gewann das Viertelfinale vor Kröber und Ronald Völker und wurde im Halbfinale Dritter hinter Groskamp und Mazzeo, vor Wischnewski und Huber. Der frischgebackene Elektro-Tourenwagen-Weltmeister Gilles Groskamp (NL/Capricorn), der mit seinem Capricorn die ganze Woche über als Einziger die Dominanz der Italiener durchbrechen konnte, startete von der Pole-Position und kletterte nach 169 Runden als Dritter auf das Siegerpodest.

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EM VG10: Salven und Lechner am Samstag nur noch Zuschauer

Die Europameisterschaft (A) VG10 im italienischen Cassino ist für Michael Salven und Klaus Lechner bereits am Freitag beendet. Zunächst konnte der mit Schweizer Lizenz fahrende Klaus Lechner das 1/128-A-Finale gewinnen und damit ins 1/64 A aufsteigen, in dem der Serpent-Pilot jedoch nicht über den achten Platz hinaus kam. Eine EM völlig zum Vergessen erlebte Michael Salven, der als 75. der Vorlaufrangliste ins 1/64-A-Finale musste. Bereits in der 13. Runde des 20-Minuten-Rennens büsste der amtierende Deutsche Meister über eineinhalb Minuten ein, in der 17. Runde verlor der gebürtige Krefelder noch einmal eine halbe Minute, um seinen Serpent 747 nach 21 Runden und knapp siebeneinhalb Minuten vorzeitig abzustellen.

EM VG10: Mazzeo auf Pole - nur Wischnewski sicher im Halbfinale

Keine Veränderungen brachten die abschließenden Vorläufe drei und vier am Freitagvormittag in den Top 10 der Europameisterschaft (A) VG10: Der italienische Serpent-Pilot Alessio Mazzeo eroberte mit 29 Runden in 7.09,516 Minuten die Vorlaufbestzeit, dicht gefolgt von seinem Landsmann Dario Balestri (KM/7.09,635) und dem Niederländer Jilles Groskamp (Capricorn/7.09,788). Nur 272 Tausendstelsekunden trennen die drei Besten, wobei der frischgebackene Elektro-Tourenwagen-Weltmeister Groskamp die mögliche Pole-Position durch einen zu langsamen Tankstopp verlor. Einziger Deutscher im Halbfinale ist der noch amtierende Vize-Europameister Dirk Wischnewski auf Rang neun, der einer von acht Xray-Piloten ist, die sicher im Halbfinale sind.

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EM VG10: Nach zwei Vorläufen Mazzeo vorn - Wischnewski Neunter

Mazzeo, Balestri und Groskamp innerhalb von nur einer Viertelsekunde an der Spitze, Wischnewski als bester Deutscher auf Rang neun - so die Zwischenbilanz nach zwei von vier Vorläufen zur Europameisterschaft (A) VG10 im italienischen Cassino. Auch wenn vorne zwei Italiener zusammen mit einem Holländer die Pace machen, hat sich der Heimvorteil der Italiener zumindest teilweise verflüchtigt. Es sind "nur" zehn Italiener in den Top 20 zu finden. Dagegen kommen die Deutschen allmählich in Fahrt, unter den 21 Besten sind immerhin sechs Piloten mit DMC-Lizenz platziert. Erleichterung bei den einen, unverändert Frust und Rätselraten oder auch Pech bei den anderen - im deutschen Lager herrscht eine gemischte Stimmung, doch niemand ist wirklich zufrieden.

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Nächster Event

Nitro-West-Masters #4
@ Bad Breisig
#NWM4AhrFlutOpfer 

Sa/So, 31.07./01.08.

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Teilnehmer
myRCM.nitro-west.de
MMC Rhein-Ahr